Sicherheits-Technologie
Radar verhindert Crashs

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Elektronik rettet Leben: Abstandsmessung per Radar kann mehr als ein Drittel aller Auffahrunfälle auf der Autobahn vermeiden, weisen Unfallforscher von Mercedes nach.
Ein verschworenes Duo: Die Superhelden der Gegenwart heißen Distronic Plus und Bremsassistenz Plus – und sie packen beherzt zu. Immer dann, wenn man auf der Autobahn zu dicht am Vordermann klebt, oder wenn im Nebel und bei Dunkelheit der Abstand gefährlich verkürzt wird, melden sich die elektronischen Spürhunde. Per Radar messen sie die Distanz zum vorausfahrenden Auto, warnen bei Unterschreitung des Sicherheitsabstands und treten notfalls auch mal selbst auf die Bremse. Zu Recht, wie Unfallforscher von Mercedes nun beweisen: 20 Prozent aller Auffahrunfälle können die Radar gesteuerten Abstandswahrer vermeiden. Auf der Autobahn ist der Erfolg noch größer: Hier verhindern Distronic Plus und Bremsassistent Plus mehr als ein Drittel aller Crashs, die durch Unterschreiten des Sicherheitsabstands entstehen. Bei einem weiteren Viertel der Unfälle mildern die elektronischen Chauffeure die Folgen beträchtlich.
Für die Analyse wurden rund 800 Auffahrunfälle auf deutschen Straßen ausgewertet. In Deutschland ereignen sich jährlich über 50.000 schwere Auffahrkollisionen. Dabei werden rund 5700 Menschen getötet oder schwer verletzt. Jeder sechste Verkehrsunfall mit Personenschaden zählt zur Kategorie der Auffahrunfälle. In den USA hat dieser Unfalltyp sogar einen Anteil von rund 30 Prozent an allen schweren Verkehrsunfällen.

Bild: das neue automobil / Lena Barthelmeß
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