Sicherheitsabstand: Crash-Test

Auffahrunfall

Sicherheitsabstand: Crash-Test

— 02.06.2010

Selbst beim Profi knallt es

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hat ermittelt: Bei zu geringem Sicherheitsabstand kann selbst ein Profi einen Auffahrunfall nicht verhindern.

Selbst ein professioneller Autofahrer kann einen Auffahrunfall nicht verhindern, wenn der Sicherheitsabstand zu gering ist. Das hat jetzt ein Versuch des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) ergeben. Bei dem Test auf dem Flughafen im hessischen Griesheim folgte ein auf Autoszenen spezialisierter Stuntman einem anderen Fahrzeug mit 100 km/h und einem Sicherheitsabstand von nur 15 Metern – eine Entfernung, die im realen Autobahnverkehr oft noch unterschritten wird.

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Obwohl der Stuntfahrer auf eine Bremsung des Vordermannes vorbereitet war, schaffte er es nicht mehr, seinen Wagen rechtzeitig zum Stehen zu bringen. GdV-Sprecher Klaus Brandenstein: "Bei so einem geringen Abstand ist das für keinen Fahrer möglich." Rechnerisch hätte der Abstand in dem Test mindestens 31 Meter betragen müssen, um den Unfall zu vermeiden. Praktisch gilt als Regel der halbe Tachowert in Metern – also 50 Meter

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