Simracing: Project Cars 2 im Test

Simracing: Project Cars 2 im Test

— 09.02.2017

Wird es das Rennspiel des Jahres?

Heute hat Bandai Namco den zweiten Teil der Autorenn-Simulation Project Cars vorgestellt. ABMS hat das neue Racing Game getestet. Gameplay im VIDEO.

Wird es das beste Rennspiel des Jahres? Project Cars 2 trumpft mit zahlreichen Neuerungen und Verbesserungen auf. ABMS hat das Spiel getestet und erklärt, warum es das beste Rennspiel des Jahres werden könnte.

Sound und Grafik: Project Cars 2 bietet eine herausragende Soundkulisse. Neben den wuchtigen Motorensounds sind beim Fahren viele weitere Geräusche exakt und klangvoll rauszuhören – Gangwechsel, Reifen, Bremsen oder kleine Steine, die die Karosserie treffen. Das sorgt für eine perfekte Atmosphäre beim Fahren. Allein: Der Soundübergang von trockener zur nasser Strecke ist noch sehr abrupt.

Auch die Grafik trägt wie schon im ersten Teil zum perfekten Spielerlebnis bei. Die Autos sehen real aus und die Cockpits wurden detailgetreu nachgestellt. In Sachen Licht- und Spiegelungseffekte ist Project Cars 2 bestens ausgestattet.

Fahrphysik: Die im Vorgänger noch kritisierte Fahrphysik wurde stark überarbeitet. Dabei halfen unter anderem Motorsport-Allrounder René Rast und Lewis Hamiltons Bruder Nicolas mit. Das Fahren über Randsteine, Regenrennen sowie Reifen- und Bremsverhalten sind in Project Cars 2 realistisch umgesetzt. Allein: Beim ABMS-Test konnten wir nur mit drei verschiedenen Rennwagen fahren. Daher bleibt abzuwarten, ob das Fahrverhalten der anderen Fahrzeuge genauso real sein wird.


Umfang: Auch im Umfang legt der Entwickler Slightlymad Studios mit über 170 Fahrzeugen und 70 Rennstrecken noch eine Schippe drauf. GT-, Sport-, Rallye- und Formelautos sowie Karts bilden ein Komplettpaket. Darunter sollen nun auch Porsche, Ferrari und Lamborghini sein, die im ersten Spiel noch ausblieben. Bei den Strecken sind legendäre Kurse wie der Nürburgring, Silverstone oder Indianapolis, aber auch neuere wie Dubai enthalten. Zudem sorgen im Spiel Rallyecross und Eisrennen für mehr Abwechslung. Bestimmte Rennserien-Lizenzen, für die Formel 1, DTM, oder das ADAC GT Masters beinhaltet das Spiel allerdings nicht.

Rennspielfans, die den Multiplayer bevorzugen, können sich auf den verbesserten Multiplayer-Modus freuen. Ein intelligentes Ranking-System sortiert Spieler nach ihren Schnelligkeiten, nach Region und Fairness. Damit finden die Gamer meistens online gleichstarke Gegner. Ein Split-Screen-Modus, der er es ermöglicht, zwei Spieler auf einem Bildschirm gegeneinander spielen zu lassen, fehlt leider.

Ein weiteres Manko: der Karrieremodus. Schon im ersten Teil war er durch zu wenig Optionen und Gestaltungselemente zu schlicht und einfältig. Clips für Siegerzeremonien, Einführungen oder Trophäenübergabe bleiben erneut aus.

Fazit: Die Vorschau-Version macht Hoffnung auf einen sehr guten zweiten Teil von Project Cars. In allen Bereichen hat Slightlymad Studios einen draufgesetzt. Vor allem die neue Fahrphysik und Soundkulisse merzen die Schwachstellen des Vorgängers beeindruckend aus. Wenn auch der andere Inhalt so qualitativ umgesetzt wird, kann Project Cars 2 das Rennspiel des Jahres 2017 werden. Wenngleich der Karrieremodus dem glänzenden Gesamtbild entgegenwirkt. Veröffentlichung: Ende 2017

Autor: Alexander Warneke

Fotos: Bandai Namco

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