Skoda

Skoda

— 08.04.2002

Superb-Fertigung läuft

Der Wagen der oberen Mittelklasse ging am Montag (8.4.) in Kvasiny in Serie.

In diesem Jahr sollen mehr als 20.000 Stück produziert werden, 7000 für den deutschen Markt, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Detlef Wittig. Im kommenden Jahr wolle Skoda 10.000 Superb in Deutschland absetzen. Das Werk in in Kvasiny (Ostböhmen) sei innerhalb von 14 Monaten für sechs Milliarden Kronen (180 Millionen Euro) gebaut worden, sagte Vorstandsvorsitzender Vratislav Kulhßnek. Bei voller Auslastung könnten 35.000 Wagen im Jahr vom Band laufen. Derzeit seien rund 1400 Mitarbeiter beim Superb-Bau beschäftigt. Mit dem neuen Wagen will Skoda an die Tradition der 20er Jahre anknüpfen, als bereits eine Limousine Superb gebaut wurde.

Für Tschechien spielt Skoda eine wichtige Rolle. Von den 460.000 Autos, die im vergangenen Jahr produziert wurden, blieben rund 80.000 im Land. Mit seinen Ausfuhren erwirtschaftet Skoda rund zehn Prozent des Exportgeschäftes des Landes. Absatzmarkt Nummer zwei für Skoda ist Deutschland mit etwa 75.000 verkauften Wagen pro Jahr. Diese Position soll nach Auskunft von Wittig ausgebaut werden. Eine Konkurrenz für die Konzernmutter VW fürchtet er nicht: "Skoda angelt in ganz anderen Teichen."

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