Skoda Kodiaq (2016): Alle Infos

Skoda Kodiaq (Autosalon Paris 2016): Vorschau

— 22.07.2016

Alle Infos zum Skoda Kodiaq

Skodas neues SUV Kodiaq soll ab 2017 Mercedes GLC und BMW X3 Konkurrenz machen. Jetzt haben die Tschechen das Premierendatum verraten!

Hohes Dach und geräumiger Innenraum: Den Kodiaq wird es als Fünf- und als Siebensitzer geben.

Skoda lässt den Bären los. Am 1. September 2016 zeigt Skoda das neue SUV bei seiner Weltpremiere in Berlin erstmals völlig ungetarnt. Vorher wird der Kodiaq bei der Tour de France die Radrennfahrer bei der Schlussetappe zur Ziellinie führen – dann allerdings noch mit einer speziell angefertigten, neuen Tarnung. Der Kodiaq basiert auf dem VW Tiguan, seine Bezeichnung nimmt Bezug auf den Kodiak-Bären, die Schreibweise auf die Sprache der Ureinwohner Alaskas, wo der braune Riese normalerweise lebt. Der 4,70 Meter lange Kodiaq steht im Herbst 2016 auf dem Autosalon Paris. Der Marktstart ist für Anfang 2017 geplant. Das fertige Auto orientiert sich an der Designstudie VisionS, die auf dem Autosalon Genf im März 2016 präsentiert wurde. Für die Serienproduktion werden Linien, Ecken und Kanten weicher. Schlüsselelemente wie der bullige Kühlergrill oder die markanten schmalen Scheinwerfer gehen wahrscheinlich weitgehend unverändert in die Serie. Außerdem arbeitet Skoda bereits an einem SUV-Coupé und an einem RS.

Autosalon Paris 2016: Vorschau

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Premiere ist auf dem Autosalon Paris 2016

Als Fünf- und Siebensitzer

Der Kodiaq wird mit 4,70 Metern Länge deutlich größer als der VW Tiguan (4,49 Meter).

Der Kodiaq steht auf der MQB-Plattform. Er kommt in zwei Größen, als Fünfsitzer und zusätzlich mit sieben Sitzen. Beide Autos sind etwas größer und geräumiger als die Tiguan-Gegenstücke. Das neue SUV wird ein Hochdachauto mit sehr viel Platz in allen Sitzreihen, einer verschiebbaren Rückbank und mit einem geräumigen Gepäckabteil – Skoda verspricht mit 2065 Litern Volumen sogar das größte seiner Klasse.

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WLAN im neuen SUV

Technisch erbt der Kodiaq, was auch alle anderen aktuellen Skoda-Modell auszeichnet: EU6-Abgasnorm, Start-Stopp-Automatik, Energie-Rückgewinnung und Zylinderabschaltung für die Benziner. Nahezu alle Assistenz- und Multimediasysteme aus dem VW-Konzernregal sind für den Kodiaq erhältlich. Bei der Vernetzung will Skoda dem Vernehmen nach sogar in die erste Reihe aufrücken und spendiert dem SUV einen Onlinezugang mit WLAN und Verkehrsdaten in Echtzeit. Außerdem soll man die Apps von Smartphones nutzen können. Dazu passt, dass die Instrumente künftig digital angezeigt werden – und der Kodiaq als erstes Modell von Skoda ein Head-up-Display bekommt. Das Infotainment lässt sich über ein großes Display in der Mittelkonsole und einen weiteren Bildschirm vor dem Beifahrer steuern.

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Bei den Fahrerassistenzsystemen baut Skoda im Kodiaq neben einer Umgebungskamera mit Rundumblick einen Anhängerassistenten ein, der das Rangieren bei langsamer Rückwärtsfahrt übernimmt. Ein Fußgängeschutz bremst das große Skoda-SUV beim Ausparken ab, sobald hinter ihm ein Hindernis auftaucht.

Skoda Kodiaq (2016): Fahrbericht

 

Plug-in-Hybrid für den Kodiaq

Der Kodiaq wird mit 4,70 Metern Länge deutlich größer als der VW Tiguan (4,49 Meter).

Zum Start sind drei TSI-Motoren geplant: ein 1,4-Liter mit 150 PS und zwei Zweiliter-TSI mit 180 oder 220 PS. Bei den Dieseln stehen zwei 2.0-TDI-Motoren mit 150 oder 184 PS zur Auswahl. Später wird außerdem ein Plug-in-Hybrid kommen. Der steckte schon im Konzeptauto VisionS: Mit einer Systemleistung von 165 kW (225 PS) soll das SUV in 7,4 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Das Spitzentempo liegt laut Skoda bei knapp 200 km/h, der Verbrauch wird mit 1,9 Litern Benzin angegeben. Die elektrische Reichweite beträgt 50 Kilometer, mit beiden Antrieben sind bis zu 1000 Kilometer drin. Als Verbrennungsmotor kommt ein 1.4 TSI mit 156 PS und 250 Nm Drehmoment zum Einsatz. Gekoppelt ist der Benziner an einen E-Motor, der 40 kW und 220 Nm leistet. Ein Sechsgang-DSG überträgt die Kräfte auf die Vorderachse. An der Hinterachse ist ein zweiter Elektromotor mit bis zu 85 kW Leistung und 270 Nm Drehmoment. Er arbeitet unabhängig vom Vorderachsantrieb: Das Tschechen-SUV besitzt damit einen Allradantrieb ohne mechanische Verbindungsteile. Die Lithium-Ionen-Batterie mit 12,4 kWh Kapazität sitzt vor der Hinterachse. Plattform, Antrieb und zum Teil auch der Allradantrieb wurden bereits mit der Studie VW Tiguan GTE Active Concept Anfang 2016 in Detroit gezeigt.

Preis und Marktstart

Mit dem serienreifen Kodiaq will Skoda Kunden oberhalb der Skoda Yeti-Klientel ansprechen. Mit Preisen ab etwa 24.000 Euro soll er vor allem den teureren Modellen Mercedes GLC, Audi Q5 und BMW X3 Konkurrenz machen. Offiziell präsentiert wird der Skoda Kodiaq auf dem Autosalon Paris 2016 (1. bis 16. Oktober). Weitere Stars in Paris finden Sie hier.

Skoda-Neuheiten bis 2020

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Autoren: Stefan Voswinkel, , Katharina Berndt,

Stichworte:

SUV

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