Skoda Octavia Scout

Skoda Octavia Scout

— 22.08.2006

Tscheche auf Abwegen

Skoda stellt seinem 4x4-Octavia eine noch kernigere Version zur Seite. Ab 2007 eifert der "Scout" dem Audi allroad quattro nach.

Auf Offroad getrimmte Serienkombis sind schick und runden die Angebotspalette nach oben ab. Audi hat es mit dem allroad quattro vorgemacht, jetzt zieht Konzern-Schwester Skoda mit dem Octavia Scout nach. Wie beim taffen Ingolstädter bildet auch beim Tschechen eine 4x4-Version die Grundlage für ein kerniges Kombi-SUV. Seine Premiere wird der höhergelegte Combi beim Pariser Autosalon 2006 geben, der Marktstart ist für 2007 geplant. Das ist zwar noch etwas hin, verkürzt aber die gefühlte Wartezeit auf das erste "echten" Skoda-SUV – den Yeti.

Seinem "nur" mit Allrad bestückten Bruder – dem Octavia Combi 4x4 – ist der Scout in allen Belangen überlegen. Er ist rund einen Zentimeter länger, 15 Millimeter breiter, 13 mm höher und hat 16 mm mehr Bodenfreiheit. Äußerlich unterscheidet er sich durch neu gestaltete Stoßfänger, lackierte Seitenschutzleisten, profilierte Türschweller und Schutzleisten an den Radhäusern vom "einfachen" Allrad-Combi. Außerdem beim Scout mit dabei: ein Unterfahrschutz an Front und Heck sowie 17-Zoll-Alus.

Um sich nicht den Ruf eines Blenders einzufangen, vertraut der Octavia Scout auf den hauseigenen Allrad-Antrieb. Der verteilt die Kraft mittels einer Haldex-Lamellen-Kupplung bei Bedarf zwischen den beiden Achsen und soll in Verbindung mit den starken Motoren (2.0 TDI 140 PS und 2.0 FSI 150 PS) so gut wie jede Lage meistern. Geschaltet wird serienmäßig über eine manuelle Sechsgang-Box. Zu Preisen und einem genauen Marktstart wollte man sich bei Skoda noch nicht äußern.

Autor: Jan Kriebel

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