Skoda Vision S (Genf 2016): Sitzprobe

Skoda Vision S (Genf 2016) im Test: Sitzprobe

— 01.03.2016

Blick in den Innenraum der Kodiak-Studie

2017 will Skoda ein SUV mit bis zu sieben Sitzen auf den Markt bringen. In Genf präsentieren die Tschechen erstmals den Innenraum der Studie Vision S.

Lange hat Skoda uns auf die Folter gespannt. Teaser gezeigt, erste Schattenumrisse, dann eine fertige Außenhaut. Aber den Innenraum haben sie uns vorenthalten. Bis jetzt. Auf dem Autosalon Genf steht nun das fertige Concept Car – mit sechs Sitzen und einer Vielzahl an Bildschirmen.

Erstes Bild: So kommt der Skoda Kodiaq



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Digitales Cockpit wie bei Audi

Bildschirme dominieren das Cockpit der Kodiak-Studie von Skoda.

Schon das reduzierte, lederbezogene Cockpit mit viel elegantem tschechischem Kristallglas enthält insgesamt drei Anzeigen: Ein digitales Cockpit thront vor dem Fahrer und gibt wichtige Informationen zur Fahrt, auch Navigationsanweisungen werden wie bei Audis aktuellen Modellen TT oder A4 darauf abgebildet. Direkt vor dem Beifahrer ist ein weiteres Display eingelassen, welches das Infotainment-Herzstück des Vision S enthält: Hier lassen sich Navigationsziele eingeben, Musik und Filme abspielen und die Bordelektronik steuern. In der Mittelkonsole befindet sich ein weiterer Touchscreen, der unter anderem die Klimasteuerung enthält und über den sich weitere Eingaben machen lassen.

Autosalon Genf 2016: Highlights

In jeder Tür steckt ein iPhone

Die Front mit den vier Leuchten erinnert an den Skoda Yeti.

Bildschirme sind auch in den Kopfstützen verbaut, sodass die vier Passagiere der zweiten und dritten Reihe ebenfalls ein Bordunterhaltungsprogramm einstellen können. Außerdem befindet sich noch ein Touchpad in der Mitte der zweiten Reihe. Haben Sie mitgezählt? Zwischenstand: acht Bildschirme. Als nette Messespielerei haben die Designer bei Skoda noch in die Türen jeweils ein iPhone eingebaut. Warum? Als Symbol dafür, dass jeder Passagier im Regelfall noch ein eigenes Smartphone mitbringt, heißt es von den Skoda-Mitarbeitern. Bei diesen insgesamt zwölf Bildschirmen wird es also nicht bleiben, wenn der Vision S zum serienreifen Kodiak wird. Was aber wünschens- und erhaltenswert wäre: das  gute Platzangebot, das in der ersten und zweiten Reihe der Studie herrscht – auch wenn die  Einzelsessel in der Serienversion sicher nicht kommen werden.

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Plug-in-Hybrid mit zwei Elektromotoren

Video: Skoda VisionS (2016)

Skoda-SUV kommt 2016

Bei einer Länge von 4,70 Metern ist auf jeden Fall genügend Platz in der Hütte. Das große Tschechen-SUV dürfte auch mit knapp 1,90m Breite und 1,68m Höhe im klassischen SUV-Format auf den Markt kommen. Scharf geschnittene Kanten und Leuchten und ein bulliger Kühlergrill entwickeln die Skoda-Designsprache weiter, nicht ohne die bekannten Modelle wie Superb und Octavia zu zitieren. Die Front mit den vier Leuchten beispielsweise erinnert an den ersten Yeti, ohne aber so weich zu wirken. Der Antrieb der Studie ist sowohl auf den asiatischen Markt mit smogverstopften Innenstädten als auch auf die strengen europäischen Umweltnormen angepasst: Ein Plug-in-Hybrid mit 1,4-Liter-Benziner und zwei Elektromotoren sorgen für eine Systemleistung von 225 PS, 50 Kilometer sollen rein elektrisch fahrbar sein. Auch konservative Antriebe wären im Programm, das Skoda-SUV würde damit rund 24.000 Euro kosten – der Hybrid entsprechend mehr.
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Skoda Vision S (Genf 2016): Sitzprobe

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Fazit

Das Skoda-SUV könnte Erfolg haben. Und mit den Themen Vernetzung und Plug-in-Antrieb surft Skoda außerdem auf der Zukunftswelle mit.

Stichworte:

Concept Car SUV Studie

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