Skoda VisionC in Genf 2014: Exklusive Sitzprobe

Robin Hornig und Jozef Kaban im Skoa VisionC Skoa VisionC Skoa VisionC

Skoda VisionC in Genf 2014: Sitzprobe

— 04.03.2014

So viel Superb steckt im VisionC

Mit dem VisionC gibt Skoda auf dem Genfer Autosalon 2014 einen Ausblick auf den neuen Superb. Was von der Studie in Serie geht? Die exklusive Sitzprobe zeigt's.

Im Frühjahr 2015 wird der neue Skoda Superb präsentiert. Um uns die Wartezeit zu verkürzen, geben die Tschechen auf dem Genfer Salon 2014 mit dem VisionC erste Hinweise auf das neue Flaggschiff.

Verkörperung eines drahtigen Athleten

Video: Skoda Vision C - Genf 2014

Viertüriges Coupé von Skoda

Mit seiner kantigen, charismatischen Form ist der VisionC kein muskelbepacktes Coupé – Chef-Designer Jozef Kaban sieht in der Studie die Verkörperung eines drahtigen Athleten. Die klassischen Proportionen sind bereits sehr seriennah, haben nicht viel mit einem Showcar zu tun. Kurzer Überhang vorn, langer hinten. Die Fuge der Motorhaube verläuft seitlich in einer Sicke. Vor allem die Front mit den dreieckigen Scheinwerfern und dem großen Kühlergrill sollten wir uns gut merken: Es ist leicht abgewandelt das Gesicht des nächsten Superb. Damit die klare Seitenlinie nicht unterbrochen wird, verschwinden die Türgriffe automatisch in der Karosserie und kommen auf Berührung wieder heraus. Das sanft abfallende Heck mit den markanten Leuchten ist lang – aus aerodynamischen Gründen, wie Kaban erklärt.
Skodas Vision der Zukunft: Vorstellung VisionC

Skoda VisionC: Genfer Autosalon 2014

Skoda VisionC Skoda VisionC Skoda VisionC

Solche Zierelemente aus böhmischem Kristallglas werden in käuflichen Skoda-Modellen wohl nicht so schnell zu finden sein.

Im Cockpit spielt Zukunftsmusik: Zierelemente aus böhmischem Kri­stallglas und einen Monitor statt klassischer Instrumente werden wir so schnell in keinem käuflichen Mo­dell aus Tschechien finden – hier muss Skoda dem neuen Audi TT den Vortritt lassen. Trotzdem können wir auch von künftigen Skoda-Modellen ein klares und aufgeräumtes Interieur erwarten. Die Bedienelemente sind auf das Wichtigste reduziert: Sitzheizung und Klimaregler in der Mittelkonsole – mehr nicht. Alle anderen Funktionen werden über einen Touchscreen gesteuert. Wer ein Smartphone bedienen kann, kommt auch mit der Menü-Struktur klar. Damit die Sicht beim Rückwärtsfahren nicht durch die zwei Einzelsitze im Fond behindert wird, senken sich deren Kopfstützen automatisch ab. Bestimmt nicht serientauglich, aber clever und typisch Skoda.

Sitzprobe Skoda Octavia Scout

Alles zum Skoda Superb

Der Motor ist auf Gas und Benzin ausgelegt

Neben pfiffigen Details legt Skoda Wert auf Alltagsnutzen. Der VisionC ver­fügt über eine große Heckklappe und einen kleinen Motor. Unter der Studien-Haube steckt ein bivalent auf Erdgas und Benzin ausgelegter 1,4-Liter-TSI mit 110 PS. Im Erdgas-Modus soll der VisionC 3,4 Kilogramm (5,1 Kubikmeter) Gas auf 100 Kilometer verbrauchen, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 91 Gramm pro Kilometer. Das würde auch der großen Superb-Limousine stehen. Wem das Coupé  bereits so wie präsentiert gefällt, der darf Hoffnung haben: Skoda überlegt, den VisionC als Modell zwischen Octavia und Superb in Serie zu bringen.

Skoda VisionC in Genf 2014: Exklusive Sitzprobe

Robin Hornig am Skoa VisionC Robin Hornig und Jozef Kaban im Skoa VisionC Skoa VisionC
Robin Hornig

Fazit

Der VisionC ist für eine Studie von außen bereits sehr ausgereift. Egal ob eigenständiges Coupé-Modell oder künftiger Superb, so darf es bei Skoda weitergehen.

Stichworte:

Autogas Studie

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