Smart forfour: Erster Fahrbericht

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Smart forfour: Fahrbericht

— 04.11.2014

Erste Fahrt im "großen" Smart

Im zweiten Anlauf soll der Smart als viertüriger Viersitzer ein Erfolg werden. Unser Fahrbericht klärt, ob der forfour das Zeug dazu hat.

Smart forfour: Diesmal ein echter Smart mit Tridion-Sicherheitszelle und Motor im Heck.

Diesmal soll es endlich klappen. Den ersten Smart forfour hatte die Daimler-Tochter 2006 nach nur zwei Jahren wieder eingestellt. Ein Flop – der Kleinwagen auf Basis des Mitsubishi Colt war schlicht zu wenig Smart, um die hohen Preise zu rechtfertigen. Auch diesmal hat sich Smart einen Partner für die Entwicklung gesucht, der neue forfour ist technisch mit dem Twingo eng verwandt und läuft auch bei Renault in Slowenien vom Band. Trotzdem stecken eine Menge Smart-Gene in ihm – Heckmotor und Tridion-Sicherheitszelle sind nun mit an Bord.
Der neue Smart fortwo: erster Fahrbericht

Mehr Fahrspaß als im VW Up oder Kia Picanto

Video: Smart fortwo (2014)

Erste Fahrt im neuen Smart

Gegenüber dem Zweitürer wurde der forfour um 80 Zentimeter auf nun 3,50 Meter Außenlänge gestreckt. Und das tut dem Kleinwagen durchaus gut, denn er fährt sich erstaunlich erwachsen. Dank des verlängerten Radstandes federt der Smart nun so gut, wie noch keiner seiner Brüder zuvor. Trotz der recht straffen Abstimmung bleibt ausreichend Restkomfort, womit der Smart forfour in einer Liga mit VW Up und Kia Picanto fährt. Beim Fahrspaß hängt er die Konkurrenten allerdings ab. Agil flitzt er ums Eck, die direkte und präzise Lenkung ist deutlich besser, als man das sonst in dieser Klasse gewohnt ist. Kein Wunder, dank Heckantrieb muss sie keine Antriebsaufgaben übernehmen. Dazu passt der 90-PS-Turbomotor, der den Smart fast schon sportlich auf Touren bringt. Aber auch der kleinere Motor, der ohne Turboaufladung 71 PS entwickelt, reicht aus und bietet brauchbare Fahrleistungen.

80 Zentimeter mehr Länge und zwei Türen für 660 Euro

Statt des sonst bei Smart gewohnten sequenziellen Schaltgetriebes gibt es ab März 2015 für rund 1000 Euro Aufpreis ein Doppelkupplungsgetriebe. Von dem wird erwartet, dass es die Gänge endlich zügig und ohne Gedenkpause einlegt. Sympathisch auch, dass Smart bei den Preisen auf dem Teppich bleibt. Der fourfor ist grade mal 660 Euro teurer als sein kleiner Bruder und startet bei 11.550 Euro – und ist jeden Cent wert.

Smart forfour: Erster Fahrbericht

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Autor:

Stefan Voswinkel

Fazit

Smart hat mit dem forfour eine stylische und technisch überzeugende Alternative zu den bierernsten Konkurrenten von VW und Kia auf die Räder gestellt. Ein sympathisches Auto für die Stadt, das auch noch bezahlbar ist.

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