Smart forvision: IAA 2011 — 01.09.2011
Smart fortwo für morgen
Mit der Studie forvision gibt Smart auf der IAA einen Ausblick in die Zukunft des Elektroautos. Wichtigste Vorgaben: Leicht sollte der forvision werden und besonders effizient.
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Die Frontscheinwerfer werden von einem Lichtring eingefasst, der Tagfahrlicht und Blinker kombiniert. In den Rücklichtern sind kleine Propeller integriert, die Abluft von innen nach draußen pusten. Das transparente Dach ist mit Solarzellen bestückt, das Lüftung und Multimedia-Komponenten des forvision mit Strom versorgt. Darunter sitzen teiltransparente organische Leuchtdioden (OLED), die nicht nur extrem wenig Strom verbrauchen, sondern den Innenraum in frei wählbaren Farben illuminieren. Um Gewicht zu sparen, wurde statt Metall kohlefaserverstärktes Epoxidharz verwendet. Und auch die Felgen setzen auf Leichtbau, laut Daimler wurde dafür weltweit zum ersten Mal glasfaserverstärkter Kunststoff verbaut, der 30 Prozent weniger Gewicht möglich macht.
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Innen wird weiter Gewicht gespart: Die selbsttragenden Sitzschalen aus Kunstoff sind mit Schaumstoff gepolstert, der mit unterschiedlichen Härtegraden aufgeschäumt wurde. Die Bezüge sind aus sogenannten E-Textilien, die Strom leiten können und gleichzeitig als Sitzheizung fungieren. Damit die Temperatur im forvision im Sommer nicht zu sehr ansteigt, sitzt zwischen den Scheiben eine von BASF entwickelte Folie, die Infrarotstrahlung wegfiltert. Auch der Lack ist beschichtet und soll vor Wärme- und Infrarotstrahlung schützen. Gemeinsam mit in den Schaumstoffen in den Karosseriepanels als zusätzliche Dämmung soll es bei starker Sonneneinstrahlung in der Studie bis zu vier Grad kühler sein als in herkömmlichen Autos. Im Winter tragen die Schaumstoffe dazu bei, dass es mollig warm bleibt. Das weiße Interieur mit blau beleuchteten Türen und dem nach oben offenen Lenkrad erinnert mehr an eine Lounge als ein Auto, die LED-Instrumente sind auf ein Minimum reduziert. Die – passend zum Tridion-Rahmen – kupferfarben eingefasste ellipsenförmige Bedienoberfläche ist im ausgeschalteten Zustand halbtransparent. Nach dem Einschalten des Fahrzeugs werden alle Cockpit-Informationen auf die dann lichtdurchlässige Fläche projiziert. Die Bedienmenüs kann der Fahrer über den Touchscreen wechseln. Klingt alles nach Captain Future, soll aber schon bald kommen. Wir sind gespannt.
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Kommentare zum Artikel (7)
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Smart fahren ist Coooool!
Der Wagen sieht super aus. Bitte genau so bauen!
Grüße Chris
@Der Don
Da hast Du (leider) völlig Recht. Wegen mir könnte der neue Smart, mit einem leicht gemäßigten Innenraum, genau so kommen. Langweilige Autos gibt es schon genug.
Sind die Türen aus Papier?
Solche Studien erinnern mich an die Studien aus den 50er und 60er Jahren, mit Turbinen und Mini-AKW.
Meint wirklich jemand in der Zukunft wird man plötzlich total spacige Autos fahren?
Die Autos werden immer relativ konservativ bleiben, die meisten heulen doch schon rum wenn die Autos keinen analogen sondern einen digitalen Tacho haben.