Mini als Streifenwagen

Polizei im Mini-Format

Smart in Hamburg, Mini in München

— 02.07.2002

Polizei im Mini-Format

Es ist der kleinste Streifenwagen in München und ein absoluter Blickfang. Die Polizei setzt den grün-weißen Mini als Sympathieträger ein – so wie die Hamburger Kollegen einen Smart.

Die Hamburger haben es vorgemacht mit einem Smart, die Münchener Ordnungshüter legen jetzt (rein größenmäßig) einen drauf – und machen einen Mini zum Dienstwagen. BMW hat den Stadtflitzer (1660 Neuzulassungen im Mai, Platz 42 in der KBA-Hitliste) zu einem regulären Einsatzfahrzeug umgebaut und leiht ihn für zunächst sechs Monate an die bayrischen Staatsdiener aus. Als "Sympathieträger". Christoph Reichenbach, Sprecher der Münchner Polizei: "Der Mini ist ein absoluter Blickfang. Wenn wir damit vorfahren, kommen wir mit den Leuten schneller ins Gespräch." Der Wagen sei speziell für die Öffentlichkeitsarbeit der Polizei angeschafft worden, z.B. um sich auf Veranstaltungen zu präsentieren. Für einen richtigen Einsatz taugt er mit seinem Mini-Ausmaßen letztendlich auch nur bedingt - für große Gauner ist die Rückbank einfach zu klein. Ob es zu weiteren Mini-Anschaffungen kommt, muss die Testphase zeigen. Der Hamburger Vorreiter ist noch allein – und ebenfalls im Dienst der Pressestelle unterwegs. Zwar können die hanseatischen Reviere einen Smart als Einsatzfahrzeug ordern, aber nur, wenn sie dafür einen ihrer "regulären" Wagen ausmustern. Und das hat bislang keine Wache getan.

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