Smart-Restrukturierung

Smart formore

Smart-Restrukturierung

— 01.04.2005

Aus für roadster und formore

DaimlerChrysler zieht die Notbremse bei Smart: Der Roadster wird Ende 2005 eingestellt, der formore nicht weiter entwickelt.

Das Ziel ist klar: DaimlerChrysler will seine defizitäre Tochter Smart endlich profitabel machen. Spätestens bis zum Jahr 2007 soll eine "schwarze Null" im Betriebsergebnis stehen. Mit erheblichen Konsequenzen für die Modellvielfalt: roadster und roadster-coupé werden Ende 2005 eingestellt, die Entwicklung des für 2006 angekündigten SUV formore nicht weitergeführt.

Als weiterer Schritt auf dem Weg, "die Kleinwagenmarke auf eine betriebswirtschaftlich solide Basis" zu stellen, werden wesentliche Aufgaben von Entwicklung, Vertrieb und Service der Marke in Zukunft über Mercedes-Benz abgewickelt. In Stuttgart verspricht man sich dadurch eine Kostensenkung von 30 Prozent innerhalb der nächsten zwei Jahre.

Einschnitte plant DaimlerChrysler zudem bei der Smart-Belegschaft: Das Programm umfaßt einen "deutlichen Personalabbau". In den nächsten Wochen sind Gespräche zwischen dem Betriebsrat und der Smart GmbH geplant, um sozialverträgliche Lösungen zu finden. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Restrukturierung der Marke nach Angaben von DaimlerChrysler im laufenden Geschäftsjahr auf bis zu 1,2 Milliarden Euro.

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