Smartphone-Navigations-Apps im Test

— 05.03.2013

Wie gut sind die Handy-Navis?

Navigations-Apps für das Smartphone werden immer beliebter. Und oftmals kosten sie nicht mal Geld. Doch wie gut funktionieren die Handy-Navis in der Praxis? Ein Test mit vier Systemen.



Smartphones sind ja sooo praktisch. Sie ermöglichen es, immer und überall im Internet zu surfen – und sie können sogar als Navigationsgerät eingesetzt werden. COMPUTER BILD hat jetzt Navi-Programme von Apple, Navigon, Google sowie von Nokia getestet. Können die Handy-Lotsen im Vergleich zu Festeinbaugeräten mithalten? Ja, meistens. Die Zeiten, in denen die Festeinbau-Navis den Lotsen im Smartphone davonfuhren, sind jedenfalls vorbei. Dank großer Displays, guter Lautsprecher, flinker Prozessoren und Echtzeit-Stauwarnungen sind die kleinen Smartphone-Navigationsgeräte den Festeinbauten teilweise überlegen.
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Navigieren die vier Navi-Apps problemlos? Nicht durchgehend. Apple kennt kaum sinnvolle Sonderziele für Autofahrer wie Tankstellen oder Parkplätze. Google führt zu Hauptverkehrszeiten auch über volle Straßen. Nokia leitet den Fahrer gern auf chronisch verstopfte Nebenstraßen. Navigon fand die besten Routen und sparte dabei meist Wohnstraßen aus. Können sich auch Fußgänger von den Apps führen lassen? Ja, das ist möglich. Aber leider kennen die Programme bis auf Google nur wenige Fuß- oder Schleichwege. Die Apps von Navigon, Nokia und Apple sagen zudem die Richtungswechsel nicht an, Nokia lässt das Handy dann vibrieren.

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Verbrauchen die Smartphones beim Navigieren mehr Strom als sonst? Ja. Navigation fordert das Handy: GPS und Datenabfragen aus dem Internet saugen den Akku schneller leer, als dem Verbraucher lieb sein kann. Deshalb ist ein aktiver Handy-Halter, der das Mobiltelefon mit Strom versorgt, Pflicht bei der Zielführung mit dem Smartphone. Halter mit Kabel gibt es schon ab 20 Euro. Was kostet die Handy-Navigation? Bis auf die Navigon-App sind alle kostenlos. Die Programme brauchen für die Zielführung aber temporär (Nokia) oder dauerhaft (Apple, Google) eine Internetverbindung. Hier gilt: Wählen Sie einen Handytarif mit Datenflatrate, sonst geht der Handy-Lotse schnell ins Geld.

Wie gut sind die Handy-Navis?

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