Symbolbild

Soko Autoposer: Jüngste Fälle

Zugekokst im Ferrari über die Reeperbahn

In Hamburg hat die Soko "Autoposer" einen besonders dreisten Ferrari-Fahrer festgesetzt: Der donnerte rücksichtslos über die Reeperbahn – zugekokst!
Die Hamburger Polizei hat einen besonders krassen Autoposer hochgenommen: Am Abend des 10. Mai wurden die Beamten der Soko "Autoposer" im Hamburger Stadtgebiet auf einen Ferrari 488 Spider aufmerksam, der mit rücksichtslosem Fahrstil die berühmte Reeperbahn entlangfuhr und mit lauten Abgasgeräuschen Passanten gegen sich aufbrachte. Als die Beamten den 620-PS-Boliden kurze Zeit später stoppten, zeigte sich der 38 Jahre alte deutsche Fahrer uneinsichtig: Er protzte, er könne mit seinem Dienstwagen machen was er wolle, es sei immerhin ein Ferrari. Bei der Kontrolle des Sportwagens wurde kein strafbares Tuning festgestellt. Das seltsame Verhalten des Fahrers aber veranlasste einen gewieften Polizisten, einen Drogentest durchzuführen. Mit Erfolg: Der Mann stand unter Kokain-Einfluss, musste zur Blutprobe aufs Kommissariat, sein Führerschein wurde eingezogen. Der Ferrari wurde verkehrsgerecht geparkt, teilte die Polizei mit.

Auch Mercedes-Fahrer positiv getestet

Ebenfalls auffällig: Eine Mercedes A-Klasse, die mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit (92 km/h) in einer 50er-Zone nahe den Elbbrücken unterwegs war. Nachdem der schwarze A 180 auch noch eine rote Ampel überquerte, stoppten ihn die Beamten und kontrollierten den 34-jährigen Fahrer auf Betäubungsmittel. Auch hier war das Ergebnis positiv. Es folgte das gleiche Spiel: Der Mann musste seinen Führerschein abgeben und den Polizisten auf die Wache folgen. Der Mercedes wurde abgestellt. Insgesamt führte die Kontrollgruppe "Autoposer" am vergangenen Wochenende 25 Kontrollen im Hamburger Stadtgebiet durch, ahndeten dabei 23 Verstöße.

Autor: Julian Rabe

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Gebrauchtwagen