Soko Autoposer

Soko Autoposer: neue Fälle

Soko stoppt Messer-Rocker auf Harley

Auch Zweiradfahrer sind vor den Kontrollen der Soko Autoposer nicht gefeit. Der Fahrer einer aufgemotzten Harley trug sogar ein verbotenes Messer. Soko-News!
Bentley, Aston Martin, Corvette – und auch eine Harley: In Hamburg nahm die Soko Autoposer zuletzt auch einen Motorradfahrer hoch! Der Zweiradfahrer beging einen der 34 Verstöße, die die Beamten in der vergangenen Woche feststellten. Acht Fahrzeuge wurden bei der Aktion sichergestellt. In der Hamburger Hafencity stoppte die Kontrollgruppe eine Corvette, die mit 111 statt der erlaubten 94 Dezibel deutlich zu laut war. Außerdem strahlte die folierten Rücklichter des Sportwagens zu dunkles Licht ab. Im Übrigen hatte der Wagen nicht mal eine Betriebserlaubnis: Weil auch noch die Fahrzeugspur mit Distanzringen verbreitert war, wurde das Fahrzeug eingezogen. Ebenfalls zu laut war eine Harley-Davidson Street Glide unterwegs, die von der Soko auf der Reeperbahn aus dem Verkehr gezogen wurde. Satte 104 Dezibel ergab die Geräuschmessung, erlaubt sind 88. Die Soko beschlagnahmte die Harley, was dem Fahrer überhaupt nicht recht war: Der polizeibekannte 31-Jährige leistete "erheblichen Widerstand" und verhielt sich laut Bericht "unkooperativ und konspirativ". Bei der folgenden Durchsuchung fanden die Beamten ein verbotenes Einhandmesser, worauf sie Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz stellten.

Auch Aston Martin, Mustang und Bentley beschlagnahmt

Ebenfalls in Hamburg stoppte die Soko gleich zwei weitere Poser innerhalb weniger Minuten. Zunächst ging den Beamten ein Aston Martin Rapide S ins Netz, dem wegen unerlaubt abgedunkelter Rückleuchten die Weiterfahrt untersagt wurde. Noch während der Aston kontrolliert wurde, wurden die Polizisten auf einen Ford Mustang GT mit sehr auffälligem Abgasgeräusch aufmerksam. Beim 304-PS-Cabrio stellten die Beamten unzulässige Veränderungen der Abgasanlage fest – der Mustang wurde sichergestellt. Ebenfalls aus dem Verkehr gezogen wurde ein Bentley Continental GT, der mit sehr dunklen Rücklichtern unterwegs war. Bei der Untersuchung konnte zunächst keine genaue Dokumentation erstellt werden, da sich der Fahrer des Luxus-Schlittens sehr aggressiv verhielt. In Folge dessen wurde der Bentley beschlagnahmt und wartet nun auf einem Polizei-Parkplatz auf die Überprüfung durch einen Gutachter.

M4-Raser muss Lappen abgeben

Über eine längere Strecke verfolgte die Polizei einen viel zu schnellen BMW M4. Das 450-PS-Auto fuhr deutlich zu schnell und offenbar auch zu laut in einen Tunnel ein, wechselte sprunghaft zwischen drei Fahrspuren hin und her. Nachdem der Fahrer weitere Verstöße begangen hatte, raste er mit über 130 km/h auf die Autobahn Richtung Süden, wo Tempo 60 herrscht. Die Beamten hatten Mühe, dem Raser zu folgen, stellten ihn schließlich an der Anschlussstelle Hamburg-Wilhelmsburg. Dem 38-jährigen Fahrer wurde noch vor Ort der Führerschein abgenommen, ihm drohen drei Monate Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und eine Geldbuße in Höhe von 1200 Euro.

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