Sonderschichten dank Abwrackprämie

Sonderschichten dank Abwrackprämie

— 01.04.2009

Ansturm auf den VW Golf

Die Abwrackprämie wurde vom Konjunkturmotor zur Konjunkturrakete befördert. Das merkt Volkswagen besonders an der stark gestiegenden Golf-Nachfrage – und legt in Wolfsburg Extra-Schichten ein.

Nach Kurzarbeit gibt es jetzt Sonderschichten im VW-Stammwerk Wolfsburg. Im April 2009 würden drei zusätzliche Schichten an zwei Samstagen und einem Sonntag gefahren, um der großen Nachfrage nach dem Golf zu begegnen, sagte eine Konzernsprecherin am Mittwoch (1. April) und bestätigte damit einen Bericht der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung". Vor allem wegen der Abwrackprämie gebe es derzeit täglich bis zu dreimal soviele Bestelleingänge wie sonst üblich. Die Käufer müssten deshalb je nach Modell und Ausstattung bis zu vier Wochen länger auf ihr Auto warten als früher. Ende Februar hatte VW die Produktion noch fünf Tage ruhen lassen und hatte 61.000 Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt.

Zur Sonderseite Abwrackprämie

Bis zum 1. April 2009 sind bei der Behörde für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) rund 940.000 Anträge auf Abwrackprämie eingegangen. Darunter befinden sich allein 500.000 Anträge auf Reservierung der Abwrackprämie. Das Reservierungsverfahren gilt seit 30. März und darf auch für Neuwagen genutzt werden, die noch gar nicht zugelassen oder gar vom Hersteller ausgeliefert wurden – weshalb die Branche zurzeit mit einer Welle von Neuwagenbestellungen konfrontiert wird.

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