Sparsame Fahrspaß-Modelle, Teil 1

— 26.06.2009

Wer macht am meisten Spaß?

Minimaler Verbrauch bei maximaler Fahrfeude. Wer gut spart, muss nicht schlecht spurten. Dass so etwas geht, beweisen Morgan 4/4 Sport, Audi TT, Opel Insignia, Daihatsu Copen, BMW 3er, Mini Cooper und Renault Laguna Coupé.
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Von Jörg Maltzan Manche Dinge scheinen einfach nicht zusammenzupassen: Boris Becker und ewige Liebe beispielsweise. Oder Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki als Talkmaster bei RTL. Bei Autos gibt es die auch – scheinbar unüberbrückbare Gegensätze. Geringer Verbrauch und dennoch Jubelschreie beim Kurvenkratzen? Spurten, Spaß haben und trotzdem sparen? Nee, geht irgendwie nicht. Und es passt doch! Denn es gibt sie tatsächlich, die Sparautos, die auch Spaßautos sein können. In zwei Testrunden vergleichen wir zwischen Tankstelle und Handlingpiste 14 Modelle, die neben reichlich PS und satten Fahrleistungen vor allem eines gemeinsam haben: einen Normverbrauch von sechs Litern oder weniger auf 100 Kilometer.
Hier geht es zum 2. Teil des des großen Sparspaß-Vergleichs
Für jeden etwas: Sieben Autos mit ganz unterschiedlichem Charakter im Vergleich.
Für jeden etwas: Sieben Autos mit ganz unterschiedlichem Charakter im Vergleich.
Einzige Ausnahme ist der Morgan 4/4 Sport. Bei ihm drücken wir ausnahmsweise ein Auge zu. Er ist mit 6,2 Liter Durchschnittsverbrauch angegeben, gehört für uns aber augenzwinkernd mit in die Sechs-Liter-Klasse. Am anderen Ende steht der Mercedes C 250 CDI (kommt im zweiten Teil) mit 204 PS, Spitze 250 km/h und nur 5,1 Liter Dieselverbrauch. Vernunft trifft Vergnügen. In der Wirtschaft nennt man so was auch Win-Win-Situation. Doch wie gut können die Prüflinge ihre Spar-und-Spaß-Zusage einlösen? Welcher Kandidat bietet maximale Fahrfreude bei minimalem Verbrauch? Jedes Modell löst den Zielkonflikt zwischen geringem Spritkonsum und großem Lenkvergnügen auf seine ganz spezielle Weise. Das Testfeld könnte nicht bunter sein. Von der viertürigen Stufenhecklimousine über rassige Coupés bis zum Puristen-Roadster ist alles dabei.
In Sachen Werksverbrauch ist der Audi TT 2.0 TDI nicht zu schlagen
Mit 5,3 Litern Verbrauch nominell der Sparsamste: der Audi TT 2.0 TDI.
Mit 5,3 Litern Verbrauch nominell der Sparsamste: der Audi TT 2.0 TDI.
Und so kommt es zur kuriosen Situation, dass sich der Opel Insignia mit dem Daihatsu Copen messen muss. Mancher vermeintliche Spielverderber wird dabei unerwartet zur Spaßkanone. Andererseits erweisen sich Geheimtipps als überschätzte Aufschneider. Ein ungewöhnlicher Vergleich also, und der verlangt ein individuelles Testprogramm, bei dem ausschließlich Fahrspaß-Kriterien, Verbrauch und der Preis bewertet wurden. Bei einer Verbrauchsangabe von sechs Litern oder darunter sind naturgemäß die Diesel im Vorteil. Doch die Benziner holen auf, daher treten gleich sechs Kandidaten mit einem modernen Ottomotor an: In der ersten Folge starten Mini Cooper, Morgan 4/4 Sport und Daihatsu Copen gegen die Selbstzünder BMW 330d, Audi TT Coupé 2.0 TDI, Opel Insignia 2.0 CDTI und Renault Laguna Coupé 2.0 dCi.

Wer bei Runde eins des Fahrspaß-Vergleichs der Spritsparer vorne liegt, erfahren Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download im Heftarchiv.
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Jochen84,
02.07.2009 11:21Uhr
Also manche vergleiche verstehe ich nicht. Einen Copen einen Insignia und einen TT miteinander zu Vergleichen?? Da findet man mehr Gemeinsamkeiten von Äpfel und Birnen. Tut mir leid AutoBild aber nur um die Seiten im Heft und auf der Internetseite voll zu bekommen macht lieber nur ein paar schöne Fotos rein. Da haben die Leser mehr von. Eintrag melden
Curnewton,
02.07.2009 06:20Uhr
Als glücklicher und zufriedener Besitzer eines Copen (das war das "Micky-Maus-Auto" das einen von mir nicht erwarteten 5 Platz erzielt hat) kann ich über all das geflame hier ehrlich gesagt nur den Kopf schüttel, wobei ich mir ein Grinsen dabei nicht verkneifen kann.
Der Test wurde mehrfach im Text als nicht zu ernsthaft klassifiziert, und die eine oder andere Bewertung kann man vermutlich nicht nachvollziehen, aber bitte, wenn das unsere einzige Sorge ist sind wir doch glückliche Menschen!
Es geht immer noch NUR um Autos ....
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power-360,
01.07.2009 22:19Uhr
Toll speedgott. Schön, dass du einen Reihensechser in Deiner neuen Rentnerkutsche, womöglich in goldmetallic hast. Manch 2 Liter Spielzeugmotor fährt Dir trotzdem um die Ohren. Aber 3 Liter machen schon was her für den Ego. Eintrag melden
speedgott,
01.07.2009 08:00Uhr
Genau. Test nicht verstanden! Autobild wollte wohl damit sagen, daß die ganzen 2Liter Spielzeugmotore hier nicht sparsamer oder umweltfreundlicher sind, auch unter teilw. Berücksichtigung des Gewichtes, als der große 6-Zylinder von BMW.
Gratulation an BMW. Fantastische Motore. Habe jetzt endlich auch einen!
Übrigens ist das ein Reihensechszylinder, hab hier schon was anderes gelesen...
V-6 sind ja auch wieder nur was für Spielzeugautos...!
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JimPanse,
30.06.2009 19:06Uhr
@Tschikist

So, ein BMW ist also schlechter als ein Opel oder VW. Weil ein Test das so ergeben hat. So ein Test wie dieser.
Am besten man testet selber bei einer Probefahrt - da weiß man was wirklich gut ist. So mache ich es jedenfalls.
Wenn Du meinst ein BMW ist von der Qualität schlechter als Golf oder Astra - sorry, dann hast Du einfach keine Ahnung. Also fahr deinen Insignia und freu Dich über den BMW-Bezwinger. LÄCHERLICH !
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Der BMW mit seinem Dick-Diesel macht’s. Er ist schneller, agiler und trotzdem sparsam. Leider kostet er 42.000 Euro. Wer soll das bezahlen? Den Mini gibt’s für weniger als die Hälfte. Er macht ähnlich viel Freude, ist noch knauseriger und beweist damit, dass auch ein Benziner großes Sparpotenzial haben kann. In seiner eigenen Welt fährt natürlich der Morgan – Letzter! Doch diejenigen, die sein Glücks-Geheimnis kennen, lächeln milde, ziehen die Mütze ins Gesicht und lassen anderen gern den Vortritt.
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