Sparsame Stadtautos

— 18.01.2010

Die Spar-Könige der Stadt

Fahren in der Stadt kostet ordentlich Sprit. Ständiges Beschleunigen treibt den Verbrauch in die Höhe. Zum Glück gibt es sparsame Kleinwagen. Welche davon den kleinsten Durst im Stadtverkehr haben, zeigt die Liste der Stadt-Sparer.
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Von Jan Kretzmann Gas geben, bremsen, abbiegen, wieder beschleunigen... und schon taucht am Horizont die nächste rote Ampel auf. Fahren in der Stadt strapaziert nicht nur die Nerven des Fahrers, sondern auch dessen Portemonnaie. Das Dilemma: Ständiges Anfahren aus dem Stand treibt den Spritverbrauch in die Höhe, der Motor muss die gesamte Fahrzeugmasse in Bewegung setzen. Beim Abbremsen wird die gerade gewonnene Energie wieder vernichtet. Trotzdem haben wir oft keine andere Wahl, als den teuren Stop-and-go-Zirkus mitzumachen. Mit Bus und Bahn kommt man längst nicht überall hin, und gerade beim Großeinkauf sind öffentliche Verkehrsmittel keine große Hilfe. Wer aufs Auto angewiesen und viel in der Stadt unterwegs ist, ist deshalb mit einem sparsamen Klein- oder Kleinstwagen gut beraten. Aber welcher Stadtflitzer hat den geringsten Durst im Großstadtdschungel? autobild.de zeigt in der Bildergalerie 63 kleine Stadt-Sparer!
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Als Bemessungsgrundlage für den Vergleich gilt der Stadtverbrauch nach Herstellerangabe (Stadtzyklus nach ECE-Richtlinien). Natürlich handelt es sich hierbei um rein theoretische Werte, die auf dem Prüfstand ermittelt und im alltäglichen Straßenverkehr kaum zu erreichen sind. Die Angaben dienen hier lediglich als gemeinsame Basis für die Liste unserer Stadt-Sparer. Ausgewählt wurde dabei nicht die preisgünstigste, sondern die Variante einer Modellreihe mit dem jeweils niedrigsten Stadtverbrauch, getrennt nach Diesel und Benziner. Bei den Diesel-Minis ist der Smart fortwo ganz vorne dabei: Der Zweisitzer konsumiert im Stadtzyklus nur 3,4 Liter. Die sparsamsten Benziner rollen im Schnitt mit 5,5 Litern pro 100 Kilometer durch die City. Noch knauseriger sind da nur die Hybriden wie der Toyota Prius, der mit glatten vier Litern auskommt.
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katja,
25.01.2010 13:50Uhr
in der realität sieht es doch ganz anders aus mit den verbräuchen, die normverbräuche sagen eigentlich garnix aus. kommt auch stark auf die örtlichkeit, den verkehr, die fahrweise und eingeschaltete verbraucher an. mit klima an und unter zeitdruck habe ich in stuttgart mit einem c1(mietwagen, BJ 2009)über sieben liter im reinen stadtverkehr gebraucht, auch weil man das ding immer ausquetschen musste. ohne klima, ohne eile und auf flachen geläuf habe ich in karlsruhe mit einem peugeot 206 1.4 (88PS, BJ 2005) in der stadt auch schon nur knapp über 6l gebraucht. Eintrag melden
Daidriver,
24.01.2010 13:59Uhr
... ein Diesel hat nunmal prinzipbedingt einen höheren Wirkungsgrad, aber was bringt es, wenn der Wagen gleich ein paar 1.000 € mehr kostet und viel mehr dran ist, das kaputtgehen kann.

Mit Harnstoff könnten Diesel genauso sauber werden wie Benziner, aber das ist doch auch nur schon wieder mehr Technik.

Turbo... Partikelfilter... Harnstoff... wer soll denn das alles bezahlen?
Verstopfte Partikelfilter auf Kurzstrecke sind auch so ein Thema...
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Daidriver,
24.01.2010 13:54Uhr
@sego/Gabi:

Solange man so einen 1 Liter Motor nicht in einen 1.200 kg Kleinwagen einbaut, sind die sparsam. Für einen Aygo, Cuore, Sirion, Pixo... sind die Motoren in der Stadt optimal, sparsamer geht es kaum und ausreichend flott sind die Autos damit auch.

Dass 5,5 Liter/100 km nicht besonders sparsam sind, wenn man bei den Dieseln Werte von 3,5 bis 4 Liter liest, da stimme ich zu, aber diese Kleinstwagen sind nunmal günstige und zuverlässige Autos....
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gmathol,
24.01.2010 05:00Uhr
Meine "herrschaftliche" Karre wird von 4 Deutschen Leibeigenen gezogen und verbraucht nichts. Bei Erschoepfung dieser Leibeigenen koennen einfach 4 neue requiriert werden.

So einfach ist das.
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Gabi,
23.01.2010 16:34Uhr
Das Problem bei den "kleinen" Motörchen ist, um zu beschleunigen usw. braucht man viel Drehzahl und das macht sie durstig. Ein mittelgroßer Motor ist für die Stadt sparsamer. Eintrag melden
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