Speedart Panamera PS9-300D: Test

— 22.06.2012

Eine sichere Anlage

Stämmiger Muskelbau, verführerische Goldtatoos. Der Speedart Panamera PS9-300D zieht optisch alle Register, erweist sich aber auch in Sachen Performance als verlässliche Bank.



Neben dem Cayenne gehört der Panamera inzwischen zu Porsches Verkaufszugpferden. Für Veredler Speedart Grund genug, ein komplettes Tuningpaket zu schnüren. Karosserie/Qualität Frontspoilerlippe, Seitenschweller sowie Diffusor und Spoiler fürs Heck stählen die Muskeln des viertürigen Porsche. Mattgoldene Verzierungen an Karosserie und Radsatz kontrastieren die schwarze Lackierung auf edle Weise. Vornehm geht es dank perforiertem, sandbeigem Alcantara an Sitzen und Lenkrad auch im Innenraum weiter.

Übersicht: Alle News und Tests zum Porsche Panamera

Speedart setzt edle Akzente: Die 22 Zoll großen Leichtmetallräder sind goldig verziert.

Fahrfreude/Antrieb Mit gezielten Eingriffen ins Motorsteuergerät werden aus serienmäßigen 250 Diesel-PS nunmehr 300. Druckvoll und homogen dreht der Sechszylinder hoch – und brummt dank Sportauspuff überraschend sonor. Das Geheimnis: Ein engeres Rohr im Auspufftopf beschleunigt den Abgasstrom und leitet diesen in ein weites Rohr, ähnlich einem Megaphon. Gelegentliches Rußen bei den Messfahrten führt der Tuner auf noch nicht optimal applizierte Werte der Rußfilterregeneration zurück, die vom geringen Kilometerstand des Testwagens (1400 km) herrühren. Nach rund 2000 Kilometern soll das nicht mehr vorkommen. Fahrleistungen In 6,3 Sekunden wuchtet sich der getunte Selbstzünder auf 100 km/h – eine halbe Sekunde schneller als die gemessene Ausgangsbasis. Bis 200 km/h trennen Tuning- und Serienauto 2,8 Sekunden. Und auch in der Höchstgeschwindigkeit setzt sich Speedart mit 248 zu 242 km/h eindeutig ab.

Ein Artikel aus AUTO BILD SPORTSCARS


Fahrwerk/Komfort Per Tieferlegungsmodul sinkt der luftgefederte Panamera auf Knopfdruck bis zu 30 Millimeter gen Straße. Das Fahrwerk federt in Verbindung mit den 22-Zöllern straff, aber verbindlich. Wie immer eine Freude: zackig-zielgenaues Einlenken und das neutrale Kurvenverhalten samt sehr hoch angesiedeltem Grenzbereich.
Preis/Kosten Speedarts Preisgestaltung liegt auf hohem Niveau (Testwagen: 111.083 Euro), ist angesichts guter Verarbeitung und TÜV-Gutachten für alle Umbauten jedoch angemessen.
Technische Daten Speedart PS9-300D
Motor V6, Turbodiesel, vorn längs
Hubraum 2967 cm³
Leistung 221 kW (300 PS) bei 4200/min
Drehmoment 630 Nm bei 2600/min
Antriebsart Hinterrad
Getriebe 8-Stufen-Automatik
0–100 / 0–200 km/h 6,3/26,4 s
Höchstgeschwindigkeit 248 km/h
Testverbrauch auf 100 km 8,1 l Diesel
Preis Testwagen 111.083 Euro

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