Spielzeugauto Henes Broon F8

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Spielzeugauto Henes Broon F8

— 06.01.2015

Supersportler für Kids

Der Broon F8 ist ein Spielzeugauto im Kleid eines Sportwagens. Wenn der Nachwuchs nicht selbst fährt, übernimmt Papa per Fernsteuerung.

Wie ein Großer: Der Broon F8 sieht fast wie ein richtiges Auto aus, nur der Sitz stört die schlanke Linie.

Wenn der Nachwuchs mit diesem Flitzer unterwegs ist, wird selbst Papa neidisch: Der koreanische Hersteller Henes hat mit dem Broon F8 ein Spielzeugauto im Rennwagenkleid für Fünf- bis Achtjährige entworfen. Und der kleine Stromer sieht nicht nur heiß aus, sondern ist ein echtes Hightech-Produkt. Drei Modelle in drei Lackierungen stehen zur Wahl, die von einem (F830 Frontantrieb) oder gar zwei E-Motoren (F850/F870 Allrad) angetrieben werden und bis zu 16 km/h Höchstgeschwindigkeit erlauben. Dass die Optik dabei verdächtig an die VW-Studie BlueSport von 2009 erinnert, ist ein netter Nebeneffekt. Zwar wurden die Stoßfänger etwas anders designt, aber die Nähe zum VW ist unübersehbar, was Details wie die schicken Felgen beweisen.

Detroit-Studie VW Concept BlueSport (2009)

Der Broon F8 sieht aber nicht nur gut aus, er hat auch technisch was auf dem Kasten. Unter dem Kleid aus robustem Plastik stecken unter anderen eine Einzelradaufhängung vorn und Gasdruckstoßdämpfer. Geschäumte Reifen und eine programmierbare Servolenkung gehören ebenfalls zur Serienausstattung. Die Karosserie ist modular aufgebaut, so können beschädigte Teile einfacher ausgewechselt werden. Türen, Fronthaube und Heckklappe (hier sitzt die Batterie) lassen sich öffnen, selbst die flott gezeichneten Scheinwerfer und Rücklichter funktionieren.

Drei Fahrmodi, fünf Geschwindigkeiten

Herzstück des Mini-Flitzers ist ein sieben Zoll großes Android-Tablet.

Herzstück des Mini-Flitzers ist ein sieben Zoll großes Android-Tablet, das passgenau im Armaturenbrett angeschlossen wird. Es steuert nicht nur die progammierbaren drei Fahrmodi und fünf Geschwindigkeitseinstellungen, sondern dient auch der Selbstdiagnose, wenn etwas am Broon F8 nicht funktioniert. Es kann auch via Kamera als Rückspiegel verwendet werden. Wenn der Junior auf dem verstellbaren Ledersitz mit Vierpunktgurten Platz nimmt, muss er auf die passende Beschallung nicht verzichten, das Tablet steuert auch die Hi-Fi-Anlage, selbst eine Bedienung über Sprachsteuerung ist möglich. Falls der Nachwuchs die Kontrolle über seinen Renner verliert oder selbst noch nicht lenken kann, können Mutti oder Vati über eine Fernsteuerung eingreifen, die Bluetooth als Verbindung nutzt. Zum Üben (oder wenn der Akku leer ist) lässt sich der F8 auch an ein HD-TV anschließen und im Game-Modus bewegen oder für Rennspiele nutzen. Ganz billig ist der Spaß natürlich nicht: Je nach Ausführung werden laut Henes zwischen 895 und 1000 Dollar (also 750 bis 840 Euro, Stand Januar 2015) fällig, ausgeliefert wird voraussichtlich ab Mitte des Jahres. Noch mehr Infos liefert das Video!

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