Sportcoupé-Studie Vulca

Vulca Vulca

Sportcoupé-Studie Vulca

— 06.03.2009

Kurz vor dem Ausbruch

Der Gott des Feuers schwingt den Hammer: Vulca nennt der Nachwuchs-Designer Zsolt Tarnok aus Ungarn sein Sportcoupé. Jetzt zeigt er es auf der Messe Luxury & Yachts in Vicenza (Italien).

Mit 26 hat man noch Träume: Tsolt Tarnok jedenfalls träumt wild und gefährlich, vermutlich geht sein Schlafgemach jede zweite Nacht in Flammen auf. Und da er es stets überlebte, hat er den Fluchtwagen seiner nächtlichen Horrortrips irgendwann mal zu Papier gebracht. So sieht es jedenfalls aus. Tarnok will Designer werden, und er geht systematisch vor. So wie seine Karriereplanung an der Budapester Hochschule für Design und Ökonomie hat er auch seinen Autotraum umgesetzt: von der ersten Skizze bis zum fertigen Automodell in Lebensgröße, das erstmals auf der Messe "Luxury & Yachts" im italienischen Vicenza gezeigt wird. Das rassige Straßen-Schiff in GT-Manier hat Tarnok auf den Namen Vulca getauft, nach dem antiken römischen Gott Vulcanus, Herr des Feuers, der Schmiede und natürlich aller feuerspeienden Berge.

Der Vulca zitiert die Gran Tursimos aus dem goldenen Auto-Zeitalter

Wenn Designer träumen dürfen: Der Vulca ist ein hinreißendes Sportcoupé.

"Das komplette Interieur und Exterieur eines exklusiven Sportwagens aus dem 'Goldenen Zeitalter' der Rennautos" ist der Leistungsumfang seines Projekts, und die Maße des Viper-ähnlichen Coupés werden dem gerecht: 4,83 Meter lang ist die Schleuder, zwischen den Achsen sind 2,78 Meter Platz. Als Dampfmacher sind zwei Aggregate im Angebot: Ein V12 mit 7,1 Litern Hubraum und 520 PS sowie ein V10 mit 5,8 Litern Hubraum und 630 PS. Letztere, Vulca S genannte Version, sprintet in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht laut Datenblatt mehr als 335 km/h. Da dürften auch die etablierten Supersportler ins Grübeln kommen. Hintergrund des Projekts ist Tarnoks Praktikum beim italienischen Karosseriebauer Faralli & Mazzanti, der den Vulca nun in einer Kleinserie von nur zehn Exemplaren auflegt. Hintergrund: Man will allerhöchste Exklusivität garantieren. Vermutlich ist das auch die Erklärung dafür, warum die Italiener den äußerst ansehnlichen Vulca nicht auf dem 79. Genfer Auto Salon der automobilen Weltöffentlichkeit vorgestellt haben. Da wäre er neben dem absolut einzigartigen Bugatti Veyron Bleu Centenaire (Stückzahl: eins) am Ende noch verblasst.

Autor: Roland Wildberg

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