SportsCar des Jahres 2006

SportsCar des Jahres 2006 SportsCar des Jahres 2006

SportsCar des Jahres 2006

— 20.11.2006

Einer wird gewinnen

Einmal im Jahr kürt AUTO BILD SPORTSCARS das beste "SportsCar". Wer wird es 2006? Hier sind die zwölf heißesten Titel-Anwärter. Inklusive Video.

Es gibt Wochenenden, an denen macht die Arbeit einfach doppelt Spaß. In der Redaktion von AUTO BILD SPORTSCARS ist vor allem die Vorfreude auf ein bestimmtes Wochenende im Herbst, genauer gesagt im Oktober, stets besonders groß. Dann nämlich, wenn die Wahl zum "SportsCar des Jahres" ansteht – und wir uns mit den schärfsten automobilen Schätzen des vergangenen Testjahrgangs beschäftigen dürfen. In der Vergangenheit hießen die Gewinner BMW M3 CSL, M5 und – im letzten Jahr – Porsche 911 Carrera S. Wer es diesmal wird? Sorry, ein bisschen Spannung muss sein, schließlich küren wir das "SportsCar 2006" erst am 1. Dezember im Rahmen einer Gala auf der Essen Motor Show. Die Auflösung inklusive Motorshow-Berichterstattung gibt es deshalb erst demnächst.

Dafür präsentieren wir heute schon die Kandidaten. Zwölf Siegertypen, die bei Tests in den vergangenen zwölf Monaten besonders überzeugten, hatten wir in das uns freundlicherweise zur Verfügung gestellte Continental-Testgelände "Contidrom" bei Hannover bestellt: ein ideales Areal mit seinem großem Trockenhandlingkurs, einem Nasshandlingparcours und dem Hochgeschwindigkeitsoval. Insgesamt 4880 PS brachte die versammelte "Belle Etage" aus Tuning- und Seriensportmodellen zusammen. Die Bandbreite reichte dabei vom vermeintlich schwächsten Auto im Feld, dem 240 PS starken Opel Astra OPC, bis zum 582 PS starken Mercedes CLK DTM AMG – als Cabrio-Version wohlgemerkt, was vor allem im Highspeed-Oval für orkanähnliche Euphorieschübe bei den Testpiloten sorgte.

Golf im Schafspelz: der HGP Turbo mit satten 450 PS!

Titelverteidiger Porsche hatte mit dem Cayman S und dem 911 GT3 gleich zwei heiße Eisen im Feuer. Ebenfalls von Herstellerseite mit dabei: der neue RS4 von Audi, der mit seinem grollenden V8-Saugmotor am frühen Morgen besser als ein doppelter Espresso aufputschte. Mit einem überaus attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis schickte GM die Corvette Z06 ins Rennen – wo sonst gibt's schließlich 512 PS für unter 80.000 Euro?! Starke Konkurrenz auch aus der Tuningfraktion: vom spektakulären Dimex Gallardo über den Hartge 1er mit leistungsgesteigertem M5-V8 bis zum HGP Turbo-Golf, dessen Beschleunigungswerte (0–100 km/h in 3,9 Sekunden) jedem Ferraristo einen Schreck einjagen.

Dicker Diesel: Der 330d von Rieger schaffte es ins erfolgreiche Dutzend.

Nicht ganz so schnell, dafür mit elegant verpackten 300 PS erschien der Abt AS3-R zum Wahlkampf. Aus dem beschaulichen Fürstentum Liechtenstein reiste der 400 PS starke Über-Evo der Firma CDT an – der begeisterte übrigens am Vorabend im Hotel einen arabischen Gast so sehr, dass dieser prompt ein ähnliches Modell beim Tuner bestellte. Und last but not least schaffte es auch ein Diesel in den erlauchten Zwölferkreis: der BMW 330d von Rieger Tuning. Mit 1:48,98 min schnellster bisher von uns gemessener Selbstzünder in der Motorsport Arena Oschersleben – auch deshalb ein würdiger Teilnehmer.

Die Bewertungsliste ist lang: Pure Leistung ist nicht alles.

Beurteilt wurden die Kandidaten aus drei verschiedenen Blickwinkeln. Pure Leistung war dabei längst nicht alles. Bei der kritischen Prüfung durch die Redaktion kam es neben den Fahreindrücken auf die Verarbeitungsqualität, das Design und – nicht zuletzt – das Preis-Leistungs-Verhältnis an. Außerdem mussten sämtliche Fahrzeuge den fahrerisch anspruchsvollen Bewertungskriterien von AUTO BILD SPORTSCARS-Testfahrer Dierk Möller-Sonntag (Bremsen, Motor, Lenkpräzision, Fahrverhalten etc.) auf dem Handlingparcours sowie den strengen Augen unseres technischen Sachverständigen Dipl.-Ing. Christian Waldow auf der Hebebühne standhalten – der von schlecht sitzenden Auspuffschellen bis zu übergroßen Spaltmaßen allen Fehlern auf die Schliche kam.

Dass bei so vielen versammelten Prachtexemplaren allerdings nicht nur harte Fakten, sondern auch der Fun-Faktor die persönliche Entscheidung jedes Jury-Mitglieds durchaus beeinflusste, geben wir gerne zu – alles andere wäre gelogen. Wer der absolute Sieger ist, erfahren Sie pünktlich zur Race-Night am 1. Dezember 2006 bei autobild.de. Noch mehr Fotos von allen Bewerbern gibt es in der Bildergalerie.

Autor: Ingo Roersch

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