Sportwagen: Neuheiten 2013

— 17.12.2012

Diese Sportler kommen 2013

Porsche bringt die feinen 911-Varianten GT3 und Turbo, Audi den RS 6, VW das Golf R Cabrio und bei Corvette böllert die neue C7. Wir zeigen alle neuen Sportwagen 2013.



Den Böller für 2013 zündete Audi bereits im alten Jahr – in Form des nun dritten RS 6, der analog zum kleineren RS 4 vorerst nur als Avant erhältlich sein wird. Ansonsten bleibt es beim bewährten Konzept mit extrovertierter Optik, Allrad und barbarischem Schub. Geändert hat sich nur die Kraftquelle. Anstelle des lambostämmigen V10 kommt nun der Vierliter-Biturbo zum Einsatz, der mit 560 PS zwar 20 weniger leistet als sein Vorgänger, ihn in den Performance-Daten aber schlägt. Bereits im Frühjahr marktstartet man in Ingolstadt den S3 als Dreitürer und Sportback sowie das Cabrio des RS 5. Ersterer beherbergt einen 2.0 TFSI mit 300 PS, Letzteres den 4,2-Liter-Saugmotor, wie ihn auch das RS 5 Coupé und der RS 4 Avant benutzen. Sportlich relevant sind außerdem der SQ5, der als Alternative zum Biturbo-TDI den Sechszylinder-Kompressor aus S4 und S5 mit 354 PS erhält.

Highspeed: Der Club der Superschnellen

Ein Schiff wird kommen – allerdings ohne die neue Dodge Viper an Bord. Chrysler plant bisher nur mit dem US-Markt.

Die sportlichen Aussichten für Wolfsburg haben allesamt mit dem Golf zu tun – drei direkt, eine indirekt. Zugpferd ist ganz klar der GTI. Seine Serienfassung steht in Genf, leistet 220 PS und lässt sich mittels Performancepaket um weitere 10 aufbauschen. Mit dann 230 PS realisiert der siebte GTI 0–100-Sprints in 6,5 Sekunden und rennt 250 km/h schnell. Stürmischer inszeniert sich die R-Version des Golf Cabrio, mit der VW die sechste Golf-Generation abschließt. Der Zwoliter-Turbo bringt es auf 270 PS, was klar unterhalb des nächsten Golf R rangiert, der mit nahezu 300 Pferden auf der IAA in Frankfurt debütieren wird. Der Fahrplan ist bereits abgesegnet. Bei Porsche sind die neuen Modelle eingeführt, 2013 geht's an die Varianten. Den Anfang macht der geschlossene Boxster, besser als Cayman bekannt. Startplatz zwei gehört schließlich dem 911 GT3. Er lässt auf dem Genfer Salon seine Hüllen fallen und bleibt seiner Linie als puristischer Athlet im Wesentlichen treu. Zwei Stilbrüche leistet er sich dennoch. Nummer eins ist das Doppelkupplungsgetriebe, das die Handschaltung – entgegen anfänglichen Befürchtungen – nun wohl doch nicht verdrängt, sondern nur ergänzt. Nummer zwei betrifft den Motor. Mit 3,8 Litern und rund 450 PS liest der sich auf den ersten Blick zwar als direkter Nachkomme der alten GT3, entpuppt sich schließlich jedoch als Neuanfang.

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Feinheiten im Design werden den neuen Ferrari F70 von der Photoshopretusche gegenüber der Serienversion unterscheiden.

Wie sie genau aussehen wird, die siebte Corvette, ist noch geheim, Details zu ihrem Innersten haben die Chevy-Jungs aber bereits preisgegeben. So pflanzt man unter die gewohnt lange Haube die dann fünfte V8-Small-Block-Generation. Als erste ihrer Art verfügt sie über zeitgemäße Technologien wie Direkteinspritzung, Zylinderabschaltung und variabel gesteuerte Ventile. Unterm Strich produzieren die 6,2 Liter "rund 455 PS" und 610 Newtonmeter Drehmoment, was die Beschleunigungswerte auf unter vier Sekunden drücken soll. Bei Lamborghini hätte das Jahr 2013 eigentlich das des neuen Gallardo werden sollen. Doch dazu kommt es nicht. Die aktuelle Generation muss noch ein wenig durchhalten, wobei die leichte Modellpflege vom Herbst ebenso helfen soll wie ein neuerliches, noch nicht gelüftetes Sondermodell. Ein bisschen mehr tut sich beim V12-Modell Aventador. Highlight hier – ganz klar – die Roadsterversion. Sie verfügt über ein Kohlefaserhardtop, das sich – im krassen Gegensatz zur Kapuze des Vorgängers – in wenigen Sekunden demontieren lässt. Außerdem verordnete man dem 6,5-Liter-Aggregat Zylinderabschaltung und Start-Stopp.
Als Ergänzung zum flammneuen Quattroporte könnte schon im Frühjahr eine kleinere Limousine debütieren, die sich – historisch nicht ganz korrekt – mit dem Namen des 60er-Jahre-Zweitürers Zweitürers Ghibli schmückt. Der unvorbelastete Begriff Levante, der ebenfalls durch die Gerüchteküche wabert, dürfte jedenfalls besser passen. Als Basis dient die modifizierte Plattform von Chrysler 300 und Dodge Charger, das Blechkleid darüber schneidert Bertone, während als Konkurrenz recht selbstbewusst Großkaliber wie BMWs 5er auserkoren werden. Von zwei Motoren ist derzeit die Rede. Der kleinere Biturbo-V6 nimmt mit rund 390 PS die Lücke zwischen 535i und 550i ins Visier, der größere – ein gleichsam aufgeladener V8 mit 3,8 Liter Hubraum und Ferrari-Visitenkarte, tendiert mit fast 500 Turbo-PS bereits klar in Richtung Performance-Limo. Welche Sportler uns sonst noch das Jahr 2013 versüßen sollen, lesen Sie in der Bildergalerie.

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