6h Spa

Sportwagen-WM: Audi siegt in Spa

— 07.05.2016

Di Grassi, Duval & Jarvis triumphieren

Sieg für Audi bei den 6h von Spa. Für die Ingolstädter war beim zweiten Saisonrennen der WEC das Trio Lucas di Grassi, Loic Duval und Oliver Jarvis erfolgreich.

Wer gewinnen will, der muss erst einmal ins Ziel kommen. Porsche und Toyota wurden mit dieser Uralt-Weisheit des Rennsports bei der Generalprobe vor dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans bei den sechs Stunden von Spa auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Der Audi mit der Nummer 8 war in Spa erfolgreich

Porsche hatte die Doppelführung inne, bis sich am Porsche 919 Hybrid von Marc Lieb, Neel Jani und Romain Dumas das Hybridsystem und damit 400 PS verabschiedeten. Die Weltmeister Timo Bernhard, Mark Webber und Brandon Hartley mussten gleich zwei Reifenschäden verzeichnen. Der erste entstand wegen Trümmerteilen auf der Strecke, der zwei war eine Folge aus alledem: Der Unterboden war nach dem ersten Reifenplatzer beschädigt und schleifte an den Reifen. Porsche darf trotzdem Positives mitnehmen aus Spa: Weil Lieb, Jani und Dumas das Auto noch auf Platz zwei ins Ziel retteten, verteidigten die Auftaktsieger die Tabellenführung.

Toyota war von der puren Geschwindigkeit her die zweite Kraft. Aber an beiden Autos traten Motorprobleme auf, möglicherweise ausgelöst durch Defekte an der Elektronik.

Der Audi R18 von Lucas di Grassi, Oliver Jarvis und Loïc Duval kam ohne Probleme ins Ziel und gewann daher das Rennen. Für Di Grassi und Jarvis war es der erste Sieg in der LMP1-Klasse, der Topkategorie der Sportwagen-WM.
In den GT-Klassen ging es auch hoch her: Ferrari bleibt nach wie vor überlegen, trotz geringfügig angepasster Balance-of-Power. Ford rückt zwar auf, musste aber auch einen schweren Unfall verkraften: Aufgrund eines Reifenschadens flog Stefan Mücke in der berühmt berüchtigten Eau Rouge heftig in die Reifenstapel. Glücklicherweise blieb der Berliner weitgehend unversehrt.

Ergebnis - 6h von Spa 2016:

1. Di Grassi/Duval/Jarvis (Audi R18) 160 Runden
2. Dumas/Jani/Lieb (Porsche) +2 Rd.
3. Imperatori/Kraihamer/Tuscher (Rebellion) +4 Rd.
4. Heidfeld/Piquet/Prost (Rebellion) +5 Rd.
5. Fässler/Lotterer/Tréluyer (Audi R18) +5 Rd.
6. Rossiter/Trummer/Webb (CLM-AER) +9 Rd.
7. Lapierre/Menezes/Richelmi (Alpine) +9 Rd.
8. Cumming/Dalziel/Derani (Ligier-Nissan) +9 Rd.
9. Bradley/Merhi/Rao (Oreca-Nissan) +9 Rd.
10. Albuquerque/Gonzalez/Senna (Ligier-Nissan) +9 Rd.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Audi / Picture-Alliance

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