Spritpreis-Umfrage Juni 2010
— 23.06.2010Schmerzgrenze erreicht
Politiker fordern höhere Spritpreise für den Umweltschutz. Die Autofahrer aber sagen: Die Schmerzgrenze ist erreicht. Doch die Ferien nahen – und die Kraftstoffpreise steigen wie jedes Jahr.
ANZEIGE
35 Prozent sparen: Jetzt AUTO BILD im Abo bestellen!
38 Prozent der befragten Autofahrer geben an, dass sie aufgrund von weiteren Kraftstoffpreiserhöhungen ihr Fahrzeug häufiger stehen lassen würden. Weitere 13 Prozent würden zwar gerne auf das Auto verzichten, haben allerdings keine echte Alternative zum Pkw. Wobei besonders ältere Autofahrer, die für die Ausübung ihres Berufs kein Fahrzeug mehr benötigen Verzicht üben könnten. Auch Großstädter, die mit einem guten öffentlichen Nahverkehrsnetz gesegnet sind, können sich weniger Autofahrten vorstellen. Der Zusammenhang zwischen der jährlichen Fahrleistung und den Spritpreisen ist laut den Meinungsforschern gering: Während sich der Preis für einen Liter Super seit 1990 mehr als verdoppelt hat, ist die Fahrleistung pro Pkw und Jahr nur um circa zehn Prozent zurückgegangen. Hauptgrund: Es fehlen Alternativen. 77 Prozent der Befragten sagen, dass ein Umstieg für sie auf öffentliche Verkehrsmittel nicht in Frage kommt oder nicht möglich ist. Während in Großstädten fast die Hälfte der Befragten bei einer weiteren Erhöhung der Kraftstoffpreise einen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel für möglich hält, sind es auf dem Land nur 18 Prozent.
Mehr zum Thema
25.06.2010 14:55Uhr
DienstwagenfahrerInnen fordern höhere Preise von ihren Wählern. Die Antwort muss heisen: ABWÄHLEN !!!
24.06.2010 17:41Uhr
Leichtbau und Aerodynamik und noch mal
Leichtbau und Aerodynamik
24.06.2010 17:25Uhr
24.06.2010 17:25Uhr
24.06.2010 14:43Uhr
Hat von denen einer das 3-Liter-Auto, und das war ja richtig gerechnet billiger als unser aller Golf, gekauft? Überhaupt mal Probe gefahren? Also.