App sucht den günstigsten Sprit

Spritpreissuche: Umfrage

— 17.12.2013

Jeder Vierte tankt günstig und smart

Gut ein Viertel aller Deutschen sucht regelmäßig im Internet und per Smartphone nach günstigen Spritpreisen, um beim Tanken Geld zu sparen. Das hat eine Umfrage des Allensbach-Instituts ergeben.

24 Prozent aller Deutschen zücken das Smartphone, wenn die Tanknadel in den Keller fällt. Oder sie schauen im Internet nach, wo Sprit am günstigsten ist – beim ADAC oder auf den Seiten clever-tanken.de, mehr-tanken.de oder spritpreismonitor.de. Bei Männern ist die Online-Sparhilfe beliebter: 30 Prozent haben schon digital nach dem günstigsten Spritpreis gesucht. Von den befragten Frauen gaben 18 Prozent an, bei der Suche nach dem Sparpreis mit Hilfsmitteln zu arbeiten. Dies ermittelte das Allensbach-Institut im November 2013 in einer repräsentativen Umfrage.

Zwei Drittel kennen die Markttransparenzstelle

Hohe Preise um die Ecke? Die App sagt topaktuell, wo man günstig tanken kann.

Seit September 2013 existiert die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (untersteht dem Bundeskartellamt), die die Daten von mehr als 14000 Tankstellen aus dem gesamten Bundesgebiet bekommt. Nach Eingang bei der zentralen Stelle werden die aktuellen Preise nahezu in Echtzeit an die Apps weitergefunkt. So kann sich jeder Benutzer die günstigsten Tankstellen im Umkreis vom aktuellen Standort auf dem Display anzeigen lassen. Die größtenteils kostenlosen Spritspar-Helfer auf dem Handy werden nicht nur rege genutzt, sie sind auch in aller Munde: Im Rahmen der Studie gaben über zwei Drittel der Befragten an, davon schon gehört zu haben.

In Großstädten wird der günstigste Preis gejagt

Das Tankverhalten der Befragten orientierte sich deutlich an der Wohnsituation. Bei Studienteilnehmern, die in Großstädten (über 500000 Einwohner) wohnen, tanken 44 Prozent an der günstigsten Tankstelle, nur 27 Prozent fahren direkt zur nächsten Zapfsäule, egal, wie hoch der Preis ist. In Wohnorten unter 20000 Einwohnern hingegen steht der kurze Weg höher im Kurs: 41 Prozent fahren zur günstig gelgenen Tanke, und immerhin 27 von 100 fahren auch etwas weiter, um billig vollzutanken.

Autor: Jonathan Blum

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