Spyker B6 Venator Concept: Autosalon Genf 2013
— 05.03.2013
Spykers Wiederauferstehung
Spyker zeigt mit dem B6 Venator Concept ein neues Modell unterhalb des C8 Aileron. Der Mittelmotor-Sportwagen ist eine luxuriöse Alternative zum Porsche Cayman.
Spyker schlägt auf dem
Autosalon Genf 2013 mit dem B6 Venator Concept das nächste Kapitel seiner Geschichte auf. Der Mittelmotor-Sportwagen ist Vorbote für ein neues Modell unterhalb des C8 Aileron und soll Spykers Zukunft repräsentieren. Der Name Venator stammt aus dem lateinischen und bedeutet Jäger.
Mit dem großen Glasdach erinnert der B6 Venator an den 911 Targa von Porsche.
Die Karosserie des B6 Venator ist komplett aus Carbon gefertigt, das Chassis besteht aus Aluminium. Der V6 ist in Mittelmotor-Lage eingebaut und leistet mindestens 375 PS. Genauere Daten zum Motor verschweigt
Spyker, doch man kann davon ausgehen, dass der Motor aufgeladen ist. Das würde auch zur komfortablen Auslegung des Getriebes passen: Die Gänge wechselt nämlich eine Sechsgang-Automatik. Bei den Abmessungen liegt der B6 auf dem Niveau des
Porsche Cayman. Die Länge liegt bei 4,34 Meter, der Radstand misst 2,50 Meter. Beim Leistungsgewicht nimmt es der Exot dank lediglich 1400 Kilogramm Leergewicht sogar mit dem 400 PS starken
911 S auf. Die Proportionen sind stimmig, das Design hingegen wirkt etwas verspielt. Ganz bewusst bezieht sich Spyker auf seine über 100-jährige Tradition und nimmt mit den geschwungenen hinteren Kotflügeln Designelemente aus den 20er-Jahren auf.
Im Innenraum des Spyker B6 Venator wartet ein edles Cockpit mit viel Alu, Kippschaltern und eigensinnig gestaltetem Schalthebel.
Die Detailverliebtheit der Studie zeigt sich unter anderem an den gravierten Endrohren, den sehr eigensinnig gestalteten Rückleuchten, dem Retro-Maschen-Grill mit historischem Spyker-Logo und auch bei den Turbinen-Felgen im Spiegellack-Finish. Unter dem Glasdach nehmen Fahrer und Beifahrer auf sportlichen Halbschalen Platz, die mit gestepptem Leder bezogen sind. Vor ihnen liegt ein Armaturenträger aus gebürstetem Alu. Luftausströmer im Turbinen-Design sind wie die Felgen eine Reminiszenz an die Firmengeschichte als Flugzeugbauer. Hinter einer roten Abdeckung verbirgt sich der Kippschalter, mit dem die Zündung aktiviert wird. Darunter muss dann nur noch der Startknopf gedrückt werden, um den Motor anzuschmeißen. Highlight im Innenraum dürfte aber der Schalthebel des Automatikgetriebes sein, der auf einer Chromstange in Längsrichtung geführt wird. Bereits 2014 soll der Spyker B6 Venator in Serie gehen und voraussichtlich zu einem Preis zwischen 125.000 und 150.000 US-Dollar angeboten werden.
Kommentare zum Artikel (2)
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I was thinking the exact same thing. The side air intakes make this car look just like the Artega. Also, the instruments are very similar. So what is this car: a Spyker or an Artega modified by Spyker?
Sie titeln "Spykers Wiederauferstehung".
Ebenso passend wäre "Artegas Wiedergeburt" gewesen.
Der B6, ohne Zweifel ein bemerkenswert faszinierendes Automobil, ist technisch nichts anderes als ein Artega GT, wie nicht nur die Proportionen, sondern auch Details wie beispielsweise Türgriffe, Heck-Stoßfänger und Diffusor belegen. Daran ist nichts Schlechtes, schließlich war schon der Artega ein ausgezeichneter Sportwagen, leicht und schnell . Bei Spyker sollte man aber ehrlich genug sein, zur ursprünglichen Provenienz dieses Fahrzeugs zu stehen.