Spyker C12 Zagato in Genf

Spyker C12 Zagato Spyker C12 Zagato

Spyker C12 Zagato in Genf

— 06.03.2007

Formel-Fetischist

Der Deutsche Adrian Sutil wird dieses Jahr bei Spyker in der Formel 1 kräftig Gas geben. In Genf enthüllte er jetzt eine Flunder, die seinem Boilden ähneln soll.

Kaum hat der Sportwagenhersteller Spyker den Formel 1-Rennstall Midland geschluckt, fliegen die Holländer mit einer Flunder in Genf ein, die sich mit Designelementen eines Rennmonoposto schmückt. Zusammen mit der italienischen Karosserieschmiede Zagato pflanzte Designchef Victor Muller einen langen Steg in die Front des Flaggschiffs C12 ein, der in einer spitzen Nase im Kühlergrill verläuft. Eine riesige Lufthutze auf der Heckhaube und seitliche Kamine auf den hinteren Kotflügeln runden den Formel 1-Stil ab. Ein futuristisches Heck, das wie eine Verschmelzung aus 50er-Jahre-Cadillac und DTM-Auto aussieht, hebt sich vom Rest der Karosserie ab. Den Mischling tauften seine Erbauer Spyker C12 Zagato.

Unter der schwarzen Schale schlummert der W12-Motor aus dem VW Phaeton. Aus seinen sechs Liter Hubraum schöpft er 500 PS und ist damit 50 PS stärker als die Serie. Die 1480 kg des C12 Zagato katapultiert er in 3,8 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 310 km/h. Spyker entschied erst im Juli 2006, diese Sonderauflage des C12 zu bauen. Nachdem das Design feststand, stellte eine Projektgruppe den Wagen in nur vier Wochen auf die Räder. Ab März 2008 soll eine limitierte Auflage von 24 Exemplaren ihre Käufer erfreuen. Die Form zeigt außerdem, in welche Richtung es künftig bei Spyker gehen wird: "Nachdem das F1-Team Teil der Spyker-Gruppe wurde entschieden wir, dass der C12 Zagato so viele Design-Hinweise wie eben möglich darauf haben soll. Er ist eine Vision, wie die Zukunft von Spyker-Straßenmodellen aussehen wird", erklärt Victor Muller.

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