Spyker will drei Milliarden Dollar von GM

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Spyker will drei Milliarden Dollar von GM

— 07.08.2012

Klage nach Streit um Saab

Der Sportwagenbauer Spyker verklagt GM wegen der gescheiterten Saab-Übernahme. Die Niederländer fordern drei Milliarden Dollar, weil GM Saab bewusst in die Insolvenz getrieben habe.

(dpa) Der Streit um den schwedischen Autobauer Saab könnte der ehemaligen Mutter General Motors ein Nachspiel vor Gericht einbringen. Der niederländische Sportwagenhersteller Spyker fordert von GM in einer Klage drei Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro). Der Vorwurf lautet, General Motors habe Saab bewusst in die Insolvenz fahren lassen. Ein GM-Sprecher sagte dem "Wall Street Journal" lediglich, das Unternehmen werde die Klage prüfen und zu gegebener Zeit reagieren.

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Saab wird Elektro-Marke

Saab gehörte bis Anfang 2010 zu General Motors und wurde dann vom kleinen Sportwagenbauer Spyker übernommen. Im Dezember 2011 musste Saab nach mehreren Monaten ohne Produktion und Einnahmen Insolvenz beantragen. Als Grund hatte der niederländische Unternehmenschef und Mehrheitseigner Victor Muller den Rückzug des chinesischen Partners Youngman angegeben. Vorausgegangen war die Verweigerung von Produktionslizenzen durch GM. Jetzt behauptet Spyker in der Klage, die einstige Mutter habe Saab als potenziellen Wettbewerber im chinesischen Markt ausschalten wollen. Saab war im Juni schließlich an ein chinesisch-japanisches Konsortium gegangen. Die Gruppe mit dem Namen National Electric Vehicle Sweden (NEVS) will sich auf den Bau von Elektroautos konzentrieren.

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