Sitzprobe SRT Viper

SRT Viper: Sitzprobe

— 05.04.2012

Vorsicht, bissig!

Eine Haube, so lang wie die Beine von Gisele Bündchen, ein Heck, so knackig wie der Po von Shakira und 650 Wildpferde aus Michigan unter der Haube: Die Viper ist zurück! Erste Sitzprobe.

Das ging schnell: Nur 18 Monate nach ihrem Rückzug aus dem Rudel der Supersportwagen ist die Viper wieder zurück. Und wie! Der flach kauernde Sportler aus dem Chrysler-Konzern mit seinen rund 650 PS und 812 Newtonmetern ist das Highlight auf der NYIAS 2012. Kein anderes Auto der Messe wird so von den Besuchern umlagert wie der 8,4-Liter-V10-Dampfhammer-Sportler. Zeit für uns, zum ersten Mal hinters Steuer zu steigen. Die Schaltzentrale ist ein Ergonomie-Tempel der Sonderklasse. Die Sportsitze klammern sich um meinen Rücken und meine Beine, als hätte man sie um mich herum gegossen. Herrlich! Wie ich hier wieder raus komme, ist eine andere Sache. Mit ganz viel Schwung und Körperspannung wird es schon gehen. Doch dazu später.

Überblick: Alle News und Tests zur Viper

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Erst einmal die Verarbeitung des Innenraums unter die Lupe nehmen: "Internationaler Alcantara-Schick" oder klassisches "US-Plastik-Bombardement"? Weder noch. Die Viper ist grundsolide ausgestattet, wirkt weder billig noch überzüchtet. Viel Leder und dunkle, weiche Armaturen verleihen dem Innenraum einen sportlich-luxuriösen Touch. Verstärkt wird die sportliche Note durch zwei eingestanzte Muster von Rennstrecken, auf denen das US-Biest stetig Bestzeiten hinschmetterte: In dem Fach in der Mittelkonsole findet sich die Streckenführung von Laguna Seca, in der Beifahrertür prangt das Muster des Nürburgrings. Der Schalter zur Launch Control, der im Lenkrad integriert ist, macht zusätzlich heiß – ach, könnte ich jetzt bloß losballern. Was fehlt, ist der Zündschlüssel. Nach dem kurzen Ausflug ins Reich der Träume wird es ernst: Wie komme ich aus dieser flachen Kiste und der wie eingeschweißten Sitzposition wieder raus?

Überblick: Alle News und Test zur NYIAS 2012

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Tief durchatmen, alle Muskeln anspannen, Schwung holen – hau ruck! – geschafft. Menschen mit Rückenbeschwerden oder massivem Übergewicht sollten vorsorglich eine Zahnbürste und einen Schlafsack mit ins Cockpit nehmen. Man weiß ja nie … Nach der Visite im Innern kommt jetzt die Inspektion der Außenhaut der ultraflachen Sportskanone dran. Und hier bleiben keine Wünsche offen: Spoilerwerk vom Feinsten, Brembo-Bremsen, Viper-Schriftzüge auf den Einstiegsleisten und eine dynamische Linie, die einem den Atem raubt. Dazu diese riesigen Kiemen rechts und links, die die Schlange mit Frischluft versorgen. So muss ein Supersportwagen aussehen. Und damit auch die weniger Sachkundigen wissen, was für ein Geschoss sie da vor, neben oder – wohl eher selten – hinter sich haben, prangen an Front und Heck riesige Schlangenlogos. Wow – was für eine Erscheinung! Ich freue mich schon wie Bolle auf die ersten Fahreindrücke!

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