SsangYong Korando (2017): Test

SsangYong Korando (2017): Test

— 30.06.2017

Erste Fahrt im SsangYong Korando

Der SsangYong Korando fährt leicht optimiert und ein Stück weit sicherer in seine zweite Halbzeit. Die Preisliste startet unverändert bei 19.990 Euro.

SsangYong hat sein SUV-Crossover Korando unters Designer-Messer gelegt und hier und da ein wenig nachgearbeitet. Und auch in puncto Sicherheit wurde nachgebessert. So schaut der neue Kühlergrill nicht nur etwas schicker und moderner aus als noch beim Vorgänger. Er bietet jetzt auch einen verbesserten Fußgängerschutz. Gleichzeitig wurden dem zwischen 19.990 und 27.990 Euro teuren Korando neue Felgen und eine neue Instrumententafel spendiert.

Zwei Motoren stehen zur Auswahl

Zwei Motoren stehen beim Korando zur Auswahl: Ein 149 PS Benziner und ein 178 PS Diesel.

Der Konkurrent von Kia Sportage, Hyundai Tucson, VW Tiguan und Co. wird mit Zwei- und mit Allradantrieb angeboten. Ähnlich schwierig gestaltet sich auch die Wahl der Motoren. Entweder darf es ein 178 PS starker Diesel oder der zwei Liter große Benziner mit 149 PS sein. Die Leistung der beiden Vierzylinder wird je nach Wahl per Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine Sechsstufenautomatik an die Antriebsräder weitergeleitet. Gleichzeitig stehen drei Ausstattungsvarianten zur Auswahl. Nicht zur Wahl, sondern serienmäßig, ist der mit 486 Litern Volumen ausreichend dimensionierte Kofferraum. Werden die Rücksitze umgelegt, stehen 1312 Liter zum Beladen bereit.

Harte Federung und hohe Sitzposition

Das Fahrwerk des Koreaners ist sehr hart abgestimmt. Das geht auf Dauer auf den Rücken.

Was sich nicht geändert hat, ist die eher zähe Beschleunigung des 400 Nm starken Dieselmotors. Trotz seiner überraschend spontanen Gasannahme schafft er es nicht, seine 1,8 Tonnen wirklich in Wallung zu bringen. Für die normale Überlandfahrt oder den Stadteinkauf reicht das aber völlig aus. Die Sitzposition im 4,41 Meter langen Korando ist anfänglich ein wenig gewöhnungsbedürftig, da man recht weit oben thronen. Ein Vorteil dieser Hochstuhl-Position ist, dass Bodenunebenheiten noch eher ausgemacht und umfahren werden können. Und das ist nicht nur gut, sondern auch erforderlich, da die Federung alles andere als komfortabel jede Unebenheit an den Rücken weiterleitet. Ebenfalls in die Abteilung fehlender Komfort fällt eine weder für Geld noch gute Worte erhältliche elektrische Heckklappe. Insgesamt wirkt der überarbeitete SsangYong Korando trotz optischer Neuerungen noch immer ein wenig altbacken. Frischen Wind könnte da erst der neue Rexton bringen.

SsangYong Korando (2017): Test

Autor: Marcel Sommer

Stichworte:

Allradantrieb SUV

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