SsangYong Korando TDX 2.9

SsangYong Korando TDX 2.9 Automatik SsangYong Korando TDX 2.9 Automatik

SsangYong Korando TDX 2.9 Automatik

— 11.09.2003

Nasenlänge zurück

Mit Fünfzylinder-Turbodiesel nach Mercedes-Benz-Lizenz, sehr konventioneller Technik und kompakter Zweitürer-Karosserie tritt der Korando wieder an.

Motor und Karosserie

Mit drei Modellen meldet sich die Korea-Marke SsangYong in Deutschland zurück. Neben den Viertürern Rexton und Musso gibt es den kurzen Korando. Der Turbodiesel in Top-Ausstattung ist die attraktivste Version.

Karosserie und Qualität Die eigenwillig gezeichnete Karosserie mit dem langen Front-Überhang wirkt solide; auf den bequemen Sitzen (auch hinten mit Lehnenverstellung) bietet sie genug Platz für vier Erwachsene; und der Kofferraum reicht auch. Zu dessen Erweiterung lässt sich die Rückbanklehne symmetrisch geteilt, die Bank selbst nur am Stück vorklappen.

Fahrfreude und Antrieb Der recht rau laufende Fünfzylinder-Turbodiesel nach Mercedes-Benz-Lizenz basiert auf dem alten Vorkammer-Saugmotor. Mit der altmodischen Viergangautomatik müht er sich, den schweren Korando in Schwung zu bringen. Der simple Zuschalt-Allrad ist auf befestigter Fahrbahn tabu. Die indirekte Lenkung wirkt zappelig.

Fahrleistungen Mit dem korrekt übersetzten vierten Gang legt der Automatik-Korando ab 100 km/h nur noch zäh zu, rennt dafür nach langem Anlauf echte 154 km/h – mehr als sein Pendant mit Schaltgetriebe.

Fahrwerk und Geländetauglichkeit

Fahrwerk und Sicherheit Der hohe Aufbau wiegt sich bedrohlich in den weichen Federn; und die zunächst noch ausreichenden Bremsen lassen bei starker Beanspruchung dramatisch nach. Knappe Sicherheitsausstattung: ABS und zwei Airbags – das war's.

Geländetauglichkeit Sehr respektabel. Reichlich Kraft durch kurze Untersetzung, genug Bodenfreiheit, gute Wattiefe, ordentliche Achsverschränkung; und für den Notfall eine brauchbare elektronische Schlupfregelung.

Komfort Sitze bequem und kuschelig, Klima und Heizung ordentlich. Die weiche Federung stuckert auf kurzen Wellen etwas.

Preis und Kosten Für die altmodische Technik sind 27.150 Euro kein Sonderangebot. Teure Versicherung, sehr dünnes Händlernetz, schlechter Wiederverkaufswert.

Fazit und Technische Daten

Fazit Quo vadis, könnte man fragen. Zwar leistet sich der Korando keine dramatischen Schwächen; aber ihm fehlen auch herausragende Stärken. Außer seiner Exklusivität: Der Korando ist nicht nur wegen des eigenwilligen Stylings ein Exot auf unseren Straßen. Und das wird er auch bleiben.

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