SsangYong Rexton (2017): Vorstellung

SsangYong Rexton (2017): Vorstellung

— 31.03.2017

XL-SUV zum Kampfpreis

Der neue SsangYong Rexton ist so groß wie ein BMW X5, kostet aber weniger als ein BMW X1. AUTO BILD hat alle Infos zum neuen Rexton!

SsangYong möchte mit dem neuen Rexton nach den Sternen greifen. Dank weich gewaschenem Design könnte es dieses Mal besser klappen als zuvor. Im Jahr 2017 wollen die Koreaner 169.000 Autos verkaufen, davon sollen rund 60.000 in den Export gehen, auch die vierte Generation des großen SUVs Rexton.

Das Design des neuen SsangYong Rexton wurde deutlich entschärft und ist jetzt massentauglicher.

Das mit 4,85 Metern Länge seinen Vorgänger um satte zehn Zentimeter überragende SUV gibt allen Grund dazu, die Hoffnung an ein stetiges Wachstum zu teilen. Mithilfe des neuen Chefdesigners Myung-Hack Lee wurde der Rexton weich gewaschen. Und das so richtig. Die weichen Formen erinnern von vorn ein wenig an einen Hyundai Santa Fe und von hinten an mehrere Konkurrenten zugleich. Trotzdem wirkt das Design gefällig. Von daher dürfte es der um 100 Kilogramm schwerer gewordene Südkoreaner zumindest beim Thema Design etwas leichter haben, potenzielle Kunden vom Kauf zu überzeugen.

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Günstiger als ein BMW X1

Die Frage ist natürlich: Will ein SsangYong-Kunde das überhaupt? Wurde ihm jahrzehntelang ein hohes Maß an unumstößlichem Selbstbewusstsein und bewusster Abgrenzung nachgesagt, da die Fahrzeuge bislang ja nicht unbedingt zu den optisch beliebtesten gehörten. Es wird sich zeigen. Ebenfalls zeigen wird sich, ob die treuen Kunden bereit sind, für ein Allerweltsauto mehr als zuvor auszugeben. Denn mit der gestiegenen Verarbeitungsqualität, die dem Rexton durchaus attestiert werden darf, sowie der schon auf den ersten Blick verbesserten Interieuranmutung müssen voraussichtlich mindestens 29.999 Euro über die Ladentheke geschoben werden. Um diesen Preis in Relation zu setzen: Ein deutlich kleinerer BMW X1 beginnt bei 30.800 Euro, der von den Abmessungen mit dem Rexton vergleichbare BMW X5 ist nicht unter 56.600 Euro zu haben.

SsangYong Rexton mit Mercedes-Getriebe

Die Materialauswahl im Innenraum wurde deutlich aufgewertet.

Zumal SsangYong nicht nur die Materialauswahl, sondern auch die Ausstattung beim neuen Rexton verbessert hat. Zum verfeinerten Interieur gehören der 9,2 Zoll große Bildschirm in der Mittelkonsole, über den nun AppleCar-Play und Android-Auto genutzt werden können, sowie ab der zweiten von drei Ausstattungsvarianten Ledersitze. Und davon gleich bis zu sieben Stück, denn der neue Rexton kommt als Fünf- und als Siebensitzer auf den Markt. Der 1,92 Meter breite und 1,80 Meter hohe Hoffnungsträger soll mit einem 184 PS und 420 Newtonmeter starken Dieselmotor mit einem manuellen Sechsgang- oder einem Siebengang-Automatikgetriebe auf den Markt kommen. Letzteres kommt von Mercedes-Benz. AUßerdem soll ein 228 PS und 350 Newtonmeter leistender Benziner angeboten werden. Sowohl eine Heckantriebs- als auch eine Allradversion stehen zur Wahl. Die Bodenfreiheit beträgt 21,5 Zentimeter und der Wendekreis misst elf Meter im Durchmesser. Zu den Sicherheitssystemen zählen ein Notbrems- und ein Fernlicht-Assistent, eine kameragestützte Verkehrszeichenerkennung sowie ein Kollisionswarner. Von einem adaptiven Geschwindigkeitsregeltempomaten können Rexton-Kunden weiterhin nur träumen. Der auch in der vierten Generation nicht auf seinen Leiterrahmen verzichtende Südkoreaner ist und bleibt ein Arbeitstier – zugegebenermaßen nun in einem schickeren Gewand.

SsangYong Rexton (2017): Vorstellung


Autor: Marcel Sommer

Stichworte:

SUV

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