Präsidenten-Limousine "The Beast"

Staatskarosse für Obamas Nachfolger: Erlkönig gesichtet

— 12.08.2016

Neues "Beast" auf Testfahrt

Das sicherste Auto der Welt bekommt einen Nachfolger. Hillary Clinton oder Donald Trump sitzen ab 2017 in der Neuauflage des "Beasts". Erste Fotos vom GM-Testgelände!

Eine deutliche Anlehnung an die aktuelle Designsprache von Cadillac ist nicht zu übersehen.

Die neue Staatslimousine für den zukünftigen Präsidenten (oder die Präsidentin) der USA dreht erste Runden auf dem Testgelände vom GM. Die nächste Generation der Presidential Limousine wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach an der Formensprache des aktuellen Cadillac CTS oder CT6 orientieren und wohl auch Elemente wie Scheinwerfer und Rückleuchten übernehmen. Laut Secret Service ist der aktuelle, wegen seiner Größe nur "Beast" genannte Wagen das "sicherste Auto der Welt". Der Nachfolger dürfte in Sachen Sicherheit noch eine Schippe drauflegen. Anfang 2016 hatte Barack Obama vor GM-Mitarbeitern die Arbeit an einem Nachfolgemodell bestätigt. Erste offizielle Bilder könnte es bei der Amtseinführung von Obamas Amtsnachfolger geben. Ob dann Hillary Clinton oder Donald Trump im neuen "Beast" Platz nehmen wird, entscheidet sich am 8. November 2016 bei der US-Präsidentschaftswahl. Die Bewerbungsphase für den Hersteller des "Beast"-Nachfolgers hatte am 29. September 2013 begonnen, der Gewinner sollte eigentlich schon im Sommer 2015 feststehen. Teilnehmen durften nur Unternehmen, die ihren Firmensitz in den USA haben. Bislang ist aber über das neue "Beast" nur wenig bekannt – auf den Erlkönig-Bildern ist ein massives Fahrzeug in Limousinenform mit schweren Lkw-Rädern zu sehen.

"White House Down": Das Making of der "Beast"-Repliken

"White House Down" Film von Emmerich The Beast Replika

Gewicht eines Kleinlasters

Vom Beast gibt es nicht nur ein Exemplar, sondern rund ein Dutzend. Im Hintergrund: die Präsidenten-Maschine Air Force One.

Das aktuelle Beast, das Obama seit 2009 begleitet, hat außer seiner Optik nur wenig mit dem Cadillac DTS gemein. Einzelheiten halten die Behörden aus Sicherheitsgründen geheim, die Kosten sollen sich pro Stück auf mehr als eine Million Dollar (ca. 880.000 Euro) belaufen. Der Caddy sieht aus wie eine Limo, hat aber mit geschätzten fünf bis acht Tonnen das Gewicht eines Lkw. Der gepanzerte Body wird getragen von einem Pick-up-Rahmen, als Motor werden ein 8,1-l-V8-Benziner oder ein 6,6 Liter großer V8-Diesel kolportiert. Gerüchten zufolge erreicht der Cadillac wegen seines Gewichts nur maximal 97 km/h und soll 27 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Eine angebliche Lachgas-Einspritzung soll dem Dickschiff kurzzeitig bis zu 1000 PS verpassen.

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Die Staatskarosse ist auf fast sieben Meter gestreckt, das Dach für einen bequemen Einstieg beinahe auf Stehhöhe angehoben. Die Sicherheitsvorkehrungen im Beast suchen weltweit ihresgleichen, so sie denn stimmen: gepanzerter Tank, Fenster aus kugelsicherem Glas, Granatwerfer, Tränengaskanone, Nachtsichtgerät, Satellitentelefon, verschlüsselter Internetzugang – und angeblich soll es an Bord sogar Blutkonserven mit der Blutgruppe des Präsidenten geben. In der Galerie zeigt AUTO BILD erste Eindrücke von der neuen Staatskarosse für den US-Präsidenten.

Präsidenten-Limousine "The Beast"

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