Starker Verkaufsrückgang

Durststrecke für Rover Durststrecke für Rover

Starker Verkaufsrückgang

— 07.03.2003

Durststrecke für Rover

Schwere Zeiten: Nach der Trennung von BMW fehlen den Briten neue Modelle.

Es sind harte Zeiten für MG Rover. Nach dem Verkauf durch BMW Mitte 2000 folgte der rasante Absturz. Der Verkauf brach ein, die Zahl der Händler wurde bei uns von 300 auf 147 halbiert. Letztes Jahr verkauften die Briten bei uns noch gut 4000 Autos, dieses Jahr sollen es 6000 werden. Aber wie? Neben den alten 25 und 45 sind nur der MG TF und der 75 wirklich attraktiv.

Also erinnern sich die Insulaner an die Traditionsmarke MG, trimmen ihre Rover-Autos auf sportlich und nennen sie einfach MG. Was aber nichts anderes als Etikettenschwindel ist. Denn mit den knackigen MG der Vergangenheit haben die biederen Rover nichts zu tun. So enttäuscht auch der jüngste MG-Spross: ein herausgeputzter Rover 25 mit großem Flügel, den es jetzt auch als Fünftürer mit 103 PS gibt. Der Motor ist zäh, das Fahrwerk rappelig, die Qualität mau. Der bringt keine neuen Fans.

Also müssen wir uns weiter gedulden. Denn im Herbst sollen endlich zwei wichtige Neuheiten kommen: ein neuer Rover 15, der vom Tata Indica abgeleitet wird und auch in Indien gebaut werden soll – und der V8-Sportwagen XPower SV. Ein mutiges Projektmit 420 bis 900 PS.

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