Start-Stopp-Automatik

Starter Start-Stopp-Automatik

Start-Stopp-Automatik

— 31.07.2008

Auf dem Vormarsch

Nach Meinung von Experten wird sich die Start-Stopp-Automatik in Neuwagen auf Dauer durchsetzen. Autos ohne das System ließen sich bald nur noch schwer verkaufen.

Die Start-Stopp-Automatik wird sich flächendeckend durchsetzen. Das prophezeien Zulieferer und Analysten auf AUTO BILD-Nachfrage. "Wir rechnen damit, dass bis 2012 jeder zweite Neuwagen in Europa mit diesem System ausgerüstet sein wird", sagt Stephan Kraus von Zulieferer Bosch, der bereits über eine halbe Million Exemplare an BMW und Mini ausgeliefert hat. Kraus: "Mit keiner anderen technischen Lösung lässt sich für so wenig Geld so viel sparen." Im sogenannten neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) sinkt der Kraftstoffverbrauch um rund fünf, im Stadtverkehr um etwa acht Prozent.

Gebrauchtwagen ohne Start-Stopp mit größeren Standzeiten

Die Kosten liegen je nach Anbieter im mittleren dreistelligen Bereich. Fiat will das System künftig in Serie anbieten, Mercedes, VW und Renault haben die Einführung ebenfalls angekündigt. Dieser Siegeszug wirkt sich künftig auch auf den Wiederverkaufswert aus: "In etwa drei Jahren werden Gebrauchtwagen, die keine Start-Stopp-Automatik haben, größere Standzeiten aufbauen", sagt Analyst Kurt Kolb von "bähr & fess forecasts". Sie werden also deutlich schwerer zu verkaufen sein.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.