Startech Aston Martin DB11 (2018): Test, Preis, Tuning

Startech Aston Martin DB11 (2018): Test, Preis, Tuning

Startech-DB11: 610 PS und edles Leder!

Startech pusht den Aston Martin DB11 mit AMG-V8 dank Brabus-Leistungssteigerung auf 610 PS. Highlight ist aber der neue Innenraum. Sitzprobe!
Neuland für Startech: Nach Bentley, Jaguar und Land Rover veredelt die Brabus-Tochter jetzt auch Aston Martin. Das Erstlingswerk ist der DB11-SP610. Die Basis ist dabei der Aston Martin DB11 mit Achtzylinder.

Leistungssteigerung von Brabus

Dezenter Hinweis auf die Unterstützung aus dem eigenen Haus: Die Brabus-Leistungssteigerung holt 100 PS mehr aus dem V8-Biturbo.

Seit Ende 2017 bietet Aston Martin den DB11 auch mit dem Vierliter-V8-Biturbo aus dem Mercedes-AMG C 63 S an. Serienmäßig hat der DB11 510 PS und 675 Nm. Für die Leistungssteigerung greift Startech auf das Brabus-Repertoire zurück, denn der Mercedes-Tuner hat schon verschiedene Leistungsstufen für den Vierliter-V8 im Angebot. Das Leistungskit PowerXtra SP610 pusht den V8 auf 610 PS und 800 Nm. Für 7735 Euro ist der Startech DB11 damit sogar stärker als die V12-Version mit 608 PS und 700 Nm. Den Standard-Sprint soll der getunte Aston in 3,8 Sekunden erledigen, und den Topspeed gibt Startech mit 310 km/h an. So gerüstet ist der DB11 auch stärker als alle serienmäßigen AMG GT-Versionen, die zur direkten Konkurrenz des Aston Martin zählen. Für die Zukunft sind noch stärkere Versionen des DB11 nicht ausgeschlossen. Das hat zwei Gründe: Die Achtgang-Wandlerautomatik des Aston Martin kann deutlich mehr Drehmoment ab als das Doppelkupplungsgetriebe im AMG GT. Und Brabus hat schließlich schon reichlich Erfahrung mit dem AMG-Motor, der unter anderem mit neuen Turboladern auf bis zu 800 PS im (S-Klasse Coupé oder E-Klasse) gezüchtet wird.

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Carbon-Bodykit für knapp 20.000 Euro

Die Monostar-Felgen messen 9x21 Zoll (Stückpreis: 1178 Euro) vorne und 11,5x21 Zoll (Stückpreis: 1404 Euro) hinten.

Für eine sportliche Optik hat Startech das Showfahrzeug mit neu entwickelten Carbon-Anbauteilen bestückt. Der Vorteil: Alle Parts sollen sich schnell und unkompliziert installieren und rückstandslos entfernen lassen. Für den Aston Martin DB11 hat Startech Carbon-Aufsätze für die serienmäßige Frontschürze (4046 Euro) und die Seitenschweller (3808 Euro) entwickelt. Der Heckdiffusor mit mittiger Nebelschlussleuchte (5474 Euro) inklusive Auspuffblenden (6188 Euro) wird mit dem serienmäßigen Auspuff kombiniert. Das komplette Bodykit für den Aston Martin DB11 kostet knapp 20.000 Euro. Dafür überzeugen die Teile mit passgenauer Verarbeitung. Die Monostar-Felgen messen 9x21 Zoll vorne und 11,5x21 Zoll hinten und wurden für das Genfer Messeauto mit kupferfarbenen Akzenten versehen.

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Der Innenraum ist das Highlight des DB11

Die äußerlichen Kupferakzente werden innen gekonnt wieder aufgenommen und wirken sehr edel. Lichtschalter, Sitzverstellung und verschiedene Tasten wurden von Startech kupferfarben beschichtet und passen zum Farbkonzept des Cockpit. Die Lederausstattung ist komplett neu und sehr aufwendig verarbeitet. Auch den Dachhimmel und die Hutablage hat Startech komplett neu beledert. Die Carbon-Elemente in den Türen, am Lenkrad und den Schaltwippen gibt es in dieser Form bei Aston Martin nicht ab Werk zu bestellen, auch hier hat Startech nachgeholfen. Genau wie bei den Rückseiten der Vordersitze, die jetzt ebenfalls komplett aus Carbon gefertigt sind. Speziell im Innenraum merkt man die Liebe zum Detail, die Materialien sind top, und die Verarbeitung ist mindestens so gut wie bei Aston Martin.

Startech Aston Martin DB11 (2018): Test, Preis, Tuning

Gesamtpreis von deutlich über 200.000 Euro

Den Preis für die komplette Umgestaltung des Innenraums verrät Startech nur auf Anfrage. Felgen, Anbauteile und Leistungssteigerung kosten zusammen gut 32.000 Euro. Dazu kommt der Basispreis von rund 184.000 Euro für einen Aston Martin DB11 mit V8. Die Startech-Version des Briten bietet ordentlich Leistung, viel Individualismus und ist eine gute Alternative zu Standard-Sportwagen wie Porsche 911 Turbo und AMG GT S.

Jan Götze

Fazit

Startech veredelt jetzt auch Aston Martin – und das ist gut so! Der getunte DB11 hat bei weniger Gewicht mehr Leistung als der serienmäßige V12 und soll in 3,8 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Auf die optischen Anbauteile kann ich verzichten, der Innenraum ist überragend gut gelungen!

Stichworte:

Tuning-Kit

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