Polizei-Drogenkontrolle

Statistik: Drogen am Steuer

— 29.11.2007

Trend zum Speed

Traurige Statistik: Cannabis, Speed, Ecstasy und Co sind im Straßenverkehr massiv auf dem Vormarsch. Immer mehr Unfälle ereignen sich unter Drogeneinfluss. Aufklärung soll helfen.

1315 Unfälle mit Fahrern unter Drogeneinfluss hat die Polizei 2006 gezählt. Während die Zahl der Alkoholdelikte im Straßenverkehr in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken ist, haben sich die im Straßenverkehr erfassten Drogendelikte seit 2002 vervierfacht. Die 2006er Statistik berichtet von 27.400 Drogenverstößen – wobei die Trefferquote durch verstärkte Kontrollen und verbesserte Analyseverfahren zwangsläufig steigt. Die Entwicklung setzt sich im Jahr 2007 fort: Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Drogenunfälle im Straßenverkehr um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Etwa vier Prozent aller registrierten Unfälle stehen in Verbindung mit Drogen – in der Hälfte der Fälle mit Schwerverletzten oder sogar Todesopfern als Folge. Sowohl Polizei als auch Kfz-Versicherer setzen mit der Initiative "Don't drug + drive" auf Aufklärung. Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV), formuliert das Ziel der Aktion: "Jedem soll bewusst werden: Wer unter Drogen Auto fährt, geht rücksichtslos mit der eigenen und der Sicherheit von anderen um. Gezielte Aufklärung über die Risiken und Folgen kann Unfälle verhindern und im Ernstfall Leben retten." Infomationen über das Thema Drogen im Straßenverkehr liefert die Website www.dont-drug-and-drive.de.

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.