ADAC-Stauprognose: 12. bis 14. Juni 2015

Ranking der Stau-Hauptstädte

Stauprognose: aktuelle Staumeldungen

So umfahren Sie den Stau

Viele Baustellen sorgen an diesem Wochenende für Verzögerungen auf den Autobahnen. Anti-Stau-Tipps und aktuelle Stauprognose!
Autofahrer kommen laut ADAC an diesem Wochenende nicht störungsfrei ans Ziel. Daran sind vor allem die vielen Baustellen Schuld. Rund um die Ballungszentren und zu Zeiten des Berufsverkehrs verschlimmern sie die eh schon angespannte Lage. Aber auch Herbsturlauber und Ausflügler haben unter der Bautätigkeit zu leiden. Besonders viel Geduld brauchen Reisende im Großraum München. Dort beginnt am 22. September das Oktoberfest.
Wer Staus umfahren will, sollte folgende Tipps beachten:
1. Antizyklisch reisen. Wer außerhalb der Zeiten fährt, zu denen das Staurisiko am größten ist, spart möglicherweise wertvolle Zeit. Vermeiden Sie die Spitzenzeiten: Es drohen Stau-Spitzenzeiten freitags von 13 bis 20 Uhr, samstags von elf bis 18 Uhr und sonntags von 14 bis 20 Uhr.
2. Handy zur Navigation nutzen. Apps sind oft aktueller als feste Navis und bieten zeitig Alternativrouten an. Diese Apps sind empfehlenswert:
Google Maps: Über "Live Traffic" gibt es Verkehrsinformationen in Echtzeit. Dazu kommen präzise Vorschläge für Ausweichrouten. Bonus: Ein Fahrspurassistent für Autobahnkreuzungen in 15 europäischen Ländern.
Apple Maps: Apple Maps warnt vor Gefahrenstellen, zum Beispiel bei Unfällen. Mit der Menü-Option "Flyover" lässt sich das Verkehrsgeschehen in vielen Metropolen aus der Vogelperspektive beobachten.
Here WeGo:
Diese App ermöglicht es, weltweit kostenlos zu navigieren und Karten herunterzuladen, um Datenvolumen zu sparen. Außerdem fließen Fußwege, öffentliche Verkehrsmittel und Fahrdienste in die alternativen Routenvorschläge ein.
Waze:
Dank großer Community sind die Verkehrsmeldungen topaktuell. Leider hat Waze als reine Online-App den größten Datenhunger und besteht während der Fahrt auf ständiger Server-Kommunikation.
Nunav:
Auch hier sorgt die Community rund um die Uhr für aktuelle Meldungen. Darüber hinaus warnt Nunav vor Blitzern. Allerdings können Verkehrsstörungen nicht selbst gemeldet werden.
3. Push-Meldungen einschalten. Einige Apps schicken aktuelle Stauwarnungen aus bestimmten Regionen aufs Smartphone.
4. Den Stau nicht sofort umfahren. Manche Navis empfehlen die Ausweichroute viel zu früh. Wer hektisch auf die Ausweichstrecke fährt, verlagert das Problem statt es zu lösen.
5. Soziale Netzwerke checken. Auch bei Twitter und Facebook kursieren Stauwarnungen. Mitreisende können das gegebenenfalls nachschauen.
6. Pausen einlegen. Zeichnet sich ein Stau ab, lohnt sich der Stopp auf einem Rastplatz. Das schont die Nerven – und das Problem löst sich möglicherweise von selbst.
Hier gibt's weitere Tipps zum Thema Anti-Stau-Apps!

Fünf kostenlose Navis gegen Stau

Wo die längsten Staus drohen – die Staustrecken von A1 bis A99

Hier sind die Staufallen des Sommers 2018.

Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee A1 Köln – Bremen – Hamburg A2 Dortmund – Hannover – Berlin A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau A5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg A7 Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte A7 Hamburg – Flensburg A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg A9 München – Nürnberg – Berlin A10 Berliner Ring A93 Inntaldreieck – Kufstein A95/B2 München – Garmisch-Partenkirchen A96 München – Lindau A99 Umfahrung München.

Österreich und andere Nachbarländer

Auch in den Nachbarländern kann es noch zu Staus kommen. An den Grenzen dauert es länger.

Die Lage auf den Autobahnen: Im benachbarten Ausland drohen neben Behinderungen rund um die Ballungsräume und durch Baustellen an zwei Stellen besonders schlimme Staus. Zum Beispiel in Tirol. Dort findet vom 22. bis 30. September die Straßenrad-Weltmeisterschaft statt. Etliche touristisch wichtige Verbindungen werden zeitweise gesperrt, zum Beispiel die Brennerstraße B182. Der Großraum Innsbruck ist praktisch nur über A12 und A13 passierbar. Die italienische Autobahn A10 Genua nach Savona ist wegen der eingestürzten Morandi-Brücke in Genua nach wie vor zwischen dem Autobahnkreuz mit der A7 Mailand-Genua und Genua Flughafen in beide Richtungen gesperrt. Die Folge sind lange Umleitungen und vermutlich zahlreiche Staus.
Jenseits der Bundesgrenzen haben diese Routen das größte Staupotenzial:
Österreich A1 West-, A10 Tauern-, A12 Inntal-, A13 Brennerautobahn, B179  Fernpass-Route sowie die wichtigen Bundesstraßen in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten und der Steiermark • Italien A22/SS12 Brennerstrecke, SS38 Verbindung Reschenpass - Meran, SS38 Meran - Bozen und SS 49 Pustertaler Staatsstraße • Schweiz A2 Basel – Chiasso und A1 St. Gallen – Zürich – Bern.
Situation an den Grenzen: An der Grenze zwischen Deutschland und Österreich muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Am längsten dauern wird es voraussichtlich an den drei Autobahnübergängen Suben (A3 Linz - Passau), Walserberg (A8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein - Rosenheim). Die bayerische Grenzpolizei kontrolliert zudem seit Juli Übergänge auf Bundes- und Landstraßen. Wartezeit sollte auch an Österreichs Grenzen mit Ungarn, Slowenien und der Slowakei sowie an den Übergängen von Slowenien nach Kroatien eingeplant werden.
Besonderheit in Österreich: Seit dem 1. Mai 2018 darf im Auto nicht mehr geraucht werden, wenn Personen unter 18 an Bord sind. Das Verbot gilt für den Fahrer genauso wie für alle Mitreisenden, bei geschlossenen wie geöffneten Fenstern. Bei Verstoß droht ein Bußgeld von 1000 Euro.

Die 50 besten Apps für Autofahrer

Tipp vom ADAC: Wer sich vor der Fahrt über die Gesetzeslage im Urlaubsland informiert, erspart sich möglicherweise Ärger. In einigen Ländern muss auch tagsüber das Licht eingeschaltet sein, andere ahnden Verkehrsdelikte deutlich schärfer als Deutschland.
Almabtrieb in den Alpen: Auto- und Motorradfahrer, die in den Alpen unterwegs sind, müssen damit rechnen, von Viehherden aufgehalten zu werden. Im Herbst treiben Bauern in Bayern, Österreich, in der Schweiz und in Südtirol ihre Tiere zurück ins Tal, wenn die Temperaturen sinken. Nicht bei allen Almabtrieben stehen Umleitungen zur Verfügung. Autobahnen sind jedoch nicht betroffen.

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Autobahn Stau

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