Stellenabbau bei Ford

Stellenabbau bei Ford

— 12.09.2006

40.000 Jobs in Gefahr

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford will offenbar mehr Stellen streichen als bisher bekannt. Das Kölner Werk ist vorerst nicht betroffen.

Beim schwer angeschlagenen US-Autobauer Ford sind offenbar bis zu 40.000 Stellen in Gefahr. Damit würden etwa 6000 Stellen mehr als bisher geplant dem Rotstift zum Opfer fallen. Nach einem Bericht der "Detroit Free Press" wird der Verwaltungsrat des zweitgrößten US-Autokonzerns bei seiner Sitzung am Donnerstag (14. September) diese Option prüfen. In der vergangenen Woche hatte Ford den als Sanierer erfahrenen Boeing-Manager Alan Mulally an die Spitze des Unternehmens geholt.

Nach Medienberichten vom Wochenende scheinen die deutschen Werke glimpflich davon zu kommen. Zwar sehe sich die profitable Ford Werke GmbH in Köln ebenfalls höherem Druck ausgesetzt, schließe einen weiteren Stellenabbau aber zunächst aus, berichtete die "Automobilwoche". Die deutschen Werke seien voll ausgelastet, heiße es in Köln.

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