Toyota LandCruiser V8

Steuer für Geländewagen

— 04.07.2008

Entlastung adé

Die steuerliche Entlastung für Besitzer schwerer Geländewagen ist endgültig passé. Der Bundesfinanzhof entschied, dass die Nutztiere wie Pkw besteuert werden müssen.

Besitzer von schweren Geländewagen können nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs nicht mehr auf Steuererleichterungen hoffen. Der Besitzer eines Toyota Landcruiser scheiterte mit einer Klage gegen die erhöhte Besteuerung seines Fahrzeugs vor dem obersten deutschen Finanzgericht. Der Bundesfinanzhof (BFH) in München entschied in einem nun veröffentlichten Musterurteil, dass das Fahrzeug als Pkw besteuert wird und nicht wie zuvor als Lastwagen, wodurch der Halter deutlich höhere Steuern zahlen muss. Früher konnten Geländewagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 2,8 Tonnen als Lkw besteuert werden, was zur Folge hatte, dass die meisten Geländewagen-Besitzer weniger Steuern für ihr Fahrzeug zahlen mussten als die Halter eines Kleinwagens. 2006 hatte der Gesetzgeber dies rückwirkend zum 1. Mai 2005 geändert und das Steuerschlupfloch für Geländewagenbesitzer damit geschlossen.

Diese rückwirkende Änderung war aus Sicht des Bundesfinanzhofs verfassungsgemäß (Az: II R 62/07). Auch der Toyota des Klägers wurde bis April 2005 als Lastwagen besteuert, da er mehr als 2,8 Tonnen wog. Der Halter musste dadurch nur 172 Euro Steuern zahlen. Ab dem 1. Mai besteuerte das Finanzamt das Fahrzeug als Pkw und hob die Steuern damit auf 1578 Euro an. Dagegen hatte der Autobesitzer geklagt.

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