Kosten absetzen

Steuererklärung: Kfz-Versicherung absetzen

— 01.02.2017

So senkt die Autoversicherung die Steuern

Steuerzahler aufgepasst: Die Kosten für Kfz-Haftpflicht kann jeder beim Finanzamt geltend machen. Selbstständige haben sogar noch mehr Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu senken.

Alle Jahre wieder steht sie an, die Steuererklärung. Was viele Autofahrer nicht wissen: Die Kosten für die Kfz-Haftpflichtversicherung kann jedermann von der Einkommenssteuer absetzen und auch so manche Fahrt mit dem Pkw kann die Steuerlast senken. Selbstständige können zudem auch die Beiträge für die Kaskoversicherung anrechnen.

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Was können Arbeitnehmer absetzen?

Wer fest angestellt ist, kann nur die Kosten für die Kfz-Haftpflichtversicherung als Vorsorgeaufwand absetzen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man selbst auch Versicherungsnehmer ist. Angegeben werden die Aufwendungen in der Steuererklärung in dem eigens dafür vorgesehenen Feld "Unfall- und Haftpflichtversicherungen" (Zeile 50) der Anlage Vorsorgeaufwand. Den Nachweis darüber kann man gegenüber dem Finanzamt ganz einfach mit der Beitragsrechnung erbringen.

Lohnt es sich, die Versicherung von der Steuer abzusetzen?

Video: Kfz-Versicherung (2017)

10 Tipps zum Versicherungswechsel

Ob das Absetzen der Kfz-Versicherung wirklich zu einer niedrigeren Steuerlast führt, ist fraglich, da der Staat einen Höchstbetrag für Vorsorgeaufwendungen festgelegt hat. Der liegt für Angestellte bei 1.900 Euro. Da hierzu zum Beispiel auch die Zahlungen an die Kranken- und Pflegeversicherung zählen, kann es sein, dass die Beiträge für die Kfz-Haftpflicht gar nicht mehr berücksichtigt werden. Angegeben werden sollten sie aber sicherheitshalber natürlich auch jeden Fall!
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Können Arbeitnehmer noch mehr von der Steuer absetzen?

Pendler können die tägliche Fahrt zur Arbeit  als Werbungskosten absetzen. Der Gesetzgeber gestattet es, 0,30 Euro pro Kilometer abzurechnen – aber nur auf die einfache Strecke. Das man auch wieder von der Arbeitsstätte zurück muss, interessiert das Finanzamt nicht. Anders sieht es bei Dienstreisen beziehungsweise sonstigen beruflichen Fahrten aus, die mit dem eigenen Auto gemacht werden. Hier können sämtliche gefahrenen Kilometer abgesetzt werden. Aber nur, wenn es keine steuerfreie Kostenerstattung von Seiten des Arbeitgebers gibt – doppelt abrechnen geht also nicht!

Wie dürfen Selbstständige die Kfz-Versicherung absetzen?

Auch Selbstständige können die zu zahlende Einkommensteuer mindern, indem sie die Autoversicherung anrechnen –  und zwar anders als bei angestellten nicht nur die Kfz-Haftpflicht, sondern auch die Beiträge zur Kaskoversicherung. Voraussetzung ist natürlich die berufliche Nutzung des Autos. Dann aber sind sämtliche Versicherungskosten als Betriebsausgaben anrechenbar. Achtung: Doppelt dürfen die Kosten natürlich nicht abgesetzt werden. Wird die Autoversicherung als Betriebsausgabe angerechnet, kann man die Haftpflicht nicht noch zusätzlich als Vorsorgeaufwand (Höchstbetrag für Selbstständige: 2.800 Euro) geltend machen!

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Autor: Michael Gebhardt

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