Straßenbeleuchtung mit Handy

Straßenlampen sparen Strom

— 09.11.2009

Bei Anruf Licht

Einige deutsche Gemeinden gehen beim Stromsparen neue Wege. Potenzial dafür steckt vor allem in der Straßenbeleuchtung. Hier sollen LED-Technik und Handy-Anrufe helfen.

Mit Fernsteuerungen und LED-Lampen wollen Gemeinden bei der Straßenbeleuchtung Strom sparen. So können Anwohner in Lemgo und Dörentrup (Nordrhein-Westfalen) sowie Hinte (Niedersachsen) und Döblitz (Sachsen-Anhalt) per Anruf die Laternen einzelner Straßenzüge in der Nacht für eine Viertelstunde anschalten. In der übrigen Zeit bleiben die Lichter aus. Der Service ist – außer in Hinte (40 Euro im Jahr) – kostenlos. Um das System vor Missbrauch zu schützen, muss sich jeder Nutzer vorher im Internet registrieren. Ebenfalls großes Einsparpotenzial hat eine neue LED-Straßenlaterne von Hella. Der Hersteller verspricht bis zu 50 Prozent weniger Stromverbrauch und eine dreimal längere Lebensdauer als bei herkömmlichen Lampen.

Halber Verbrauch, dreifache Lebensdauer

Die ersten "Eco StreetLine"-Laternen ersetzen ab Mitte November 2009 in Lippstadt (Nordrhein-Westfalen) 450 alte Pilzlampen. Schon jetzt kommen LED-Leuchten in den 14 Laternen des Fußweges zwischen den Konstanzer Ortsteilen Egg und Allmannsdorf (Baden-Württemberg) zum Einsatz. Sie sind in der Nacht aus – und lassen sich mit einem einfachen Schalter für 15 Minuten aktivieren. Ersparnis für die Stadtwerke: über 80 Prozent.

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