Straßenverkehrsordnung — 27.08.2002
Umgangssprache statt Amtsdeutsch
Sprachkritiker Wolf Schneider hat im Auftrag des Auto Club Europa (ACE) die Straßenverkehrsordnung umgeschrieben. Und dem Amtsdeutsch in der StVO den Garaus gemacht.
Nach Ansicht des ACE entfernt sich die Sprache der Verordnung vom "automobilen Volk" schneller, "als die Polizei erlaubt". Es sei wichtig gewesen zu zeigen, dass ein solches Regelwerk auch kürzer, schlüssiger und verständlicher sein könne. So sei besser von "Ampel", "Hupe" und "Zebrastreifen" die Rede - und nicht von "Wechsellichtzeichen", "Schallzeichen" oder "Fußgängerüberweg". Ende November soll es eine Auswertung aller eingegangenen Stellungnahmen geben. Bisher sind 82 im Bundesverkehrsministerium eingegangenen. Möglicherweise 2003 werde es den Entwurf einer neuen StVO geben, der dann dem Bundesrat zur Zustimmung zugeleitet wird. (dpa)

































