McCharger: Elektrotanken bei McDonald's

Strom tanken bei McDonald's

Der Kilowatt-Burger

Schweden macht den Auftakt: An einem Schnellimbiss von McDonald's in Stockholm kann sein Elektroauto an die Steckdose hängen. Der Service ist kostenlos - doch ein kurzer Tank-Stopp lohnt sich nur für den Anbieter.
Sechs bis acht Stunden sind notwendig, um marktübliche Elektroauto-Akkus von null auf 100 aufzufrischen. Wer so lange bei McDonald's warten will, lernt inzwischen die Speisekarte auswendig – und hat danach garantiert keinen Appetit mehr auf Pommes und Burger. Dennoch wagte die Schnellrestaurantkette McDonald's die Investition und rüstete in Stockholm einen Imbiss mit Strom-Zapfsäule aus. Kunden können hier kostenlos ihr Elektroauto einstöpseln und kostenlos eine schnelle Kilowatt-Mahlzeit einverleiben lassen. Die Ladesäule kennen Wassersportler von Yachthäfen: Dort stehen solche Konstruktionen, zumeist blau lackiert, um festgemachten Booten Landstrom zum Aufladen der Batterien zur Verfügung zu stellen. "McCharger" heißt die Kooperation, die als Modellversuch demnächst auch im US-Staat North Carolina iniitiert wird.
Offiziell soll das Projekt Erkenntnisse übers Stromtanken gewinnen helfen; doch natürlich ist es für McDonald's auch ein PR-Vehikel, um im Gespräch zu bleiben. Wird die Strom-Zapfsäule angenommen, will die schwedische Tochter des Burgerbraters ab Herbst 2009 weitere McCharger in Süd- und Westschweden aufstellen. In Deutschland ist bisher nicht geplant, McCharger einzuführen.

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