Studie Autonamen: Vorlieben von Männern und Frauen

Studie Autonamen: Vorlieben von Männern und Frauen

— 04.09.2013

Venator versus Gloria

Männer bevorzugen andere Autonamen als Frauen. Das hat eine Studie der Namensfindungsagentur Nomen International ergeben.

(dpa/mas) Falls jemand es noch nicht wusste: Männer und Frauen haben einen unterschiedlichen Geschmack. Jetzt hat die Düsseldorfer Namenfindungsagentur Nomen International in einer Studie herausgefunden, dass dieses Klischee auch für Autonamen gilt. Demnach mögen Männer es gerne männlich, während Frauen es gerne weiblich haben. Hui.

Die dämlichsten Autonamen

Klingt männlich, ist latein: Senator müsste demnach vor allem älteren Herren gut gefallen.

Die Kreativköpfe der Agentur tauften in der Vergangenheit zahlreiche Automodelle, etwa der Hersteller Volkswagen, Daimler, Toyota oder Renault. Bei der Umfrage standen 46 Namen zur Wahl, die noch kein Auto trägt, darunter Bezeichnungen für Prototypen sowie einige gänzlich frei erfundene Namen. Venator, Polestar oder Bugster sind laut Studie Namen, die Männern häufig zusagen. Frauen horchen dagegen bei Themenfeldern wie Reisen oder Geselligkeit auf und fühlen sich laut Nomen International von Namen wie Sunbeat oder Friend-me angezogen. Auch weiblich klingende Bezeichnungen wie zum Beispiel Gloria oder Kedra kämen bei den Probandinnen gut an, meldet die Agentur. Eine Gemeinsamkeit haben Frauen und Männer jedoch: Autofans bevorzugen unabhängig vom Geschlecht Namen, die an High-Tech (Technospace) und Fahrspaß (Crosslane) denken lassen. 

Die Studie ergab auch, dass Namensvorlieben vom Alter der Zielgruppe abhängen. Die Befragten unter 44 Jahren fanden englische Namen wie Surf, Rocks oder Mighty am attraktivsten. Inhaltlich kamen die Themen Entdecken, Sport und Musik gut an. Die älteren Befragten tendierten zu Namen lateinischen Ursprungs, Venator oder Gloria etwa. Das sei leichter auszusprechen, so die Begründung. Außerdem verbanden sie Prestige, Qualität und Komfort mit den Bezeichnungen.

Die beliebtesten Modelle des 1. Halbjahres 2013

Audi RS5 Hyundai ix35 VW Beetle Cabrio
Das Finden und Festlegen von Autonamen ist für die Hersteller ein langwieriger Prozess mit erheblichen Klippen. Neben rechtlichen Aspekten muss etwa auch beachtet werden, ob Bezeichnungen womöglich in anderen Sprachen negativ besetzt sind. Missgeschicke unterliefen da durchaus schon: So bedeutet Pajero (Mitsubishi) im südamerikanischen Raum so viel wie Wichser, und Toyotas MR2 klingt im Französischen verdächtig nach Scheiße ("merde").

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