Studie Citroën DS Inside

Studie Citroën DS Inside

— 02.06.2009

Neue Einblicke

Citroën hat die Studie DS3 weiterentwickelt: Jetzt gibt es auch den passenden Innenraum dazu. Version Nummer zwei heißt deshalb auch "DS Inside" – und riecht schon von weitem nach Leder.

Wer in der Lifestyle-Liga punkten will, sollte nicht nur auf äußere Werte setzen. Das weiß auch Citroën und zeigt die Studie DS3 nach ihrem Genf-Debüt im März 2009 endlich auch von innen. Teil zwei der Studienbetrachtung nennen die Franzosen deshalb auch "DS Inside". Die eigens für die Studie entworfenen Sitze sind das Ergebnis feinster Sattlerarbeit. Das Gestühl soll in Haptik und Farbgebung an edle Uhrenarmbänder erinnern und mit durch die Farbschattierungen im Lederbezug der Rückenlehne – von Tiefschwarz bis zu schimmerndem Elfenbein – optische Akzente setzen. Dazu sollen das luftige Armaturenbrett, eine konisch geformte Instrumententafel, ein kleineres Lenkrad oder spezielle Zierleisten und "Lounge-Teppiche" eine eigene Atmosphäre kreieren.

Rollender Elfenbeinturm

Ledersessel wie in der Smokers-Lounge eines teuren Clubs. Sehr edel.

Der neue DS ist ein Schmuckkästchen mit besonderem Deckel, denn das Dach ist mit einem Bezug aus geprägtem Leder bestückt, der das speziell für die DS-Reihe entworfene Logo trägt. Im Fall der Studie ist das Dach elfenbeinfarben. Für ein Serienfahrzeug wäre ein Lederdach natürlich wenig alltagstauglich, doch für den Entwurf nahmen sich die Designer alle Freiheiten. Das Endergebnis wird also vermutlich ohne Leder-Top kommen, aber definitiv DS3 heißen und auf der IAA 2009 Premiere feiern.

Individualisieren bis zum Gehtnichtmehr

Déjà vu: Das genarbte Leder vom Dach ziert auch das Armaturenbrett.

Bei der Größe (Länge 3,95 Meter) zielt der DS3 auf den Mini Clubman, wobei der frische Franzose auf drei Türen und eine Art Haifischflosse als B-Säulen-Abschluss setzt. Citroën will den Kunden zum Marktstart Anfang 2010 fast alle Freiheiten bei der optischen Gestaltung ihres DS3 lassen: 43 Farben, 25 Räder, acht Cockpit-Varianten und zehn verschiedene Sitze sind im Gespräch. So ein Konzept hat Mini bereits erfolgreich umgesezt. Wie es weiter gehen könnte, zeigt der DS3 eindrucksvoll.

Motoren aus dem Mini

Der Name DS erinnert nicht umsonst an die klassische Göttin, er wird aber von Citroën im Fall des DS3 ganz anders interpretiert. DS steht hier für "Different Spirit" und soll zum einen die Eigenständigkeit in der DS-Reihe ausdrücken (weitere werden folgen), zum anderen den starken Individualisierungscharakter unterstreichen. Auch die Lackierung des DS Inside in Metallic-Grau und Perlmutt-Schimmer wurde speziell für die Studie entwickelt. Die Motoren dagegen sind teilweise alte Bekannte: Die Benziner aus dem PSA-Regal befeuern nicht nur Citroën- und Peugeot-Modelle, sondern pikanterweise auch den Mini und leisten 95, 120, 150 oder gar 175 PS, die Diesel zwischen 90 und 155 PS. Damit der DS3 nicht nur edel und schön, sondern auch sparsam bleibt, ist der Einsatz einer Start-Stopp-Automatik angedacht.

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