Studie Dodge Hornet

Studie Dodge Hornet

— 27.02.2006

Dicke Hornisse

Amerikanische Optik, europischer Charme: Die Hornet-Studie sticht ins B-Segment und knnte Polo und Fiesta attackieren.

Mit dem Dodge Hornet beweisen die Amerikaner auf dem 76. Internationalen Auto Salon in Genf (2. bis 12. Mrz 2006), da sie auch ein Hndchen fr Fahrzeuge unterhalb der Vier-Meter-Klasse haben. Der knapp 3,80 Meter lange Kompakt-Kubus mit den aufflligen Rallye-Streifen soll ins B-Segment stechen, als Alternative zu Kleinwagen wie VW Polo und Ford Fiesta, aber durchaus auch Mini mit entgegengesetzt ffnenden Tren, futuristischem Innenraum und aggressiver Optik bestimmt kein hoffnungsloser Versuch.

Der Hornet gleicht einem Wrfel, seine Rder hngen frmlich an den Fahrzeugenden, die berhnge sind deshalb kurz und knackig (6,8 cm vorn, 6,3 hinten). Das hat nicht nur optische Auswirkungen: Der verhltnismig groe Radstand von 2,53 Metern erlaubt viel Platz im Innenraum, luftig leichte und versenkbare Sitze (inkl. Beifahrersitz), versprechen viel Variabilitt und machen den Zwerg zum echten Minivan. Weitere Gimmicks: eine erste Hilfe-Tasche in der Fahrertr, ein Khlfach in der hinteren linken, dazu ein Klapptisch in der hinteren rechten Tr.

Unter der kurzen, hohen Motorhaube steckt ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit 16 Ventilen. Das Aggregat wird von einem Kompressor zwangsbeatmet, leistet 170 PS bei 4000 Umdrehungen und hat leichtes Spiel mit 1,4 Tonnen Lebendgewicht. Nach 6,7 Sekunden soll der Hornet die 100er-Marke durchbrochen haben, Schlu ist bei 209 km/h.

Autor: Jan Kriebel

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