Studie Jaguar C-XF

Jaguar C-XF (Studie) Jaguar C-XF (Studie)

Studie Jaguar C-XF

— 03.01.2007

Die Coupé-Katze

Mit der Studie C-XF zeigt Jaguar in Detroit einen Ausblick auf den Nachfolger des S-Type. Im Visier: Aston Martin Rapide und Porsche Panamera.

Vom Porsche Panamera gibt es bisher von offizieller Seite nur Zeichnungen, Aston Martin hat den Rapide bereits als Studie vorgestellt. Jetzt drängt auch noch Jaguar auf den Markt der viertürigen Sportcoupés. Mit der Studie C-XF zeigen die Engländer auf der North American International Auto Show in Detroit, welche Richtung das Design der geschmeidigen Sportwagen-Katze in Zukunft einschlagen soll. Oder anders gesagt: Die Serienversion des C-XF – also der XF – dürfte bei der IAA 2007 den etwas betagten S-Type ablösen.

Abkehr vom "Vieraugen"-Gesicht: Jaguar C-XF mit Scheinwerferschlitzen.

"Ein Jaguar sollte als cooles Auto gelten", fordert Chefdesigner Ian Callum. "Denn coole Autos ziehen interessante, kantige Typen an. Die nächste Jaguar-Generation will genau das bewirken." Und das soll mit folgender Optik gelingen: Eng anliegende Coupé-Karosserie, markant abgesetzte Seitenschweller, 21 Zoll große Räder, hohe Schulterlinie und schmale Fensterbänder, Abrisskante und Diffusor am Heck – fertig ist das Überholprestige für die nächste Genration. Ein großer Grill und schmale Scheinwerfer-Schlitze, die deutlich vom bisherigen "Vieraugen"-Gesicht der Jaguar-Limousinen abweichen, runden das respekteinflößende Bild ab, das der C-XF im Rückspiegel abgibt.

Damit das nicht nur ein leeres Versprechen bleibt, haben die Ingenieure der Studie den bekannten 4,2-Liter-V8 unter die Haube gepackt. Dank Kompressor schickt das Aggregat 420 PS und 500 Nm Drehmoment über eine Sechsgang-Automatik mit Schaltwippen an die Hinterräder. Theoretisch wären damit 290 km/h möglich, wenn nicht die Elektronik bei 250 Sachen eingreifen würde.

Futuristischer Innenraum: Im C-XF herrscht gedämpftes blaues Licht.

Der Blick in den Innenraum entlarvt den C-XF eindeutig als Studie mit allerlei Spielereien, die es so nicht in die Serienproduktion schaffen werden. Zum Beispiel der auf dem Mitteltunnel platzierte rote Starterknopf, der im Rhythmus des Motors pulsiert. Springt die Maschine an, wird der C-XF zur Disco: Ein blauer Lichtring dringt aus der Mitte der Instrumententafel und dehnt sich über den gesamten Innenraum bis zu den Rücksitzen aus. Danach bleibt der Fahrgastraum in gedämpftes blaues Licht gehüllt. Auffällig auch das Einspeichen-Lenkrad, das frappierend an frühere Citroën-Modelle erinnert. Dahinter die beiden großen Schaltwippen für die Automatik. Das Cockpit gibt sich schlicht und aufgeräumt mit zwei großen Rundinstrumenten. Eine ausladende Mittelkonsole teilt den Innenraum, die Passagiere reisen auf vier Einzelsitzen. Da darf man für die Serie im Fond wohl auch eher eine klassische Rückbank erwarten.

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