Studie Kia KND-4

Studie Kia KND-4 Studie Kia KND-4

Studie Kia KND-4

— 05.04.2007

Neues vom Chef-Designologen

Der neue Kia-Designer Peter Schreyer legt sich mächtig ins Zeug: In Seoul zeigen die Koreaner eine futuristische Kompakt-SUV-Studie.

Neue Messe, neuer Kia – immer öfter setzen die Koreaner auf dieses Prinzip. Mit dem neuen Chef-Designer Peter Schreyer hat sich Kia offenbar einen echten Workaholic an Land gezogen. Auf der Seoul Motor Show (5. bis 14. April) steht die futuristische SUV-Studie KND-4, die Kias "Begeisterung für Designologie" demonstrieren soll. Das Wort sei eine Mischung aus Design und Technologie und stehe für "Automobile, die sowohl modern gestylt als auch technologisch zukunftsweisend sind".

Dank kurzer Überhänge geländetauglich

Rückwärtsgang mit Panorama: breites Fenster am steilen Heck.

In der betont abgerundeten Front des KND-4 stecken LED-Scheinwerfer, in den ausgestellten Radhäusern drehen üppige 20-Zoll-Räder mit 245er Breitreifen. Die Scheibe am steil abfallenden Heck erstreckt sich über die gesamte Fahrzeugbreite, auch die Rückleuchten sind mit moderner LED-Technik bestückt. Kurze Überhänge vorne und hinten machen das SUV durchaus geländetauglich. Innen nehmen die Passagiere auf vier Einzelsitzen Platz und tauchen damit in die Zukunft ein: Metalloberflächen auf dem Boden, an der Armaturentafel und an den Türverkleidungen sollen die indirekte Beleuchtung im Cockpit reflektieren. Die Zentralkonsole wird von einem "AMOLED"-Display (Active Matrix Organic Light Emitting Diode) dominiert, einem sehr dünnen Bildschirm mit extrem weitem Betrachtungswinkel und hohem Kontrast. Weitere Features in der Kommandozentrale: Bluetooth- und Blue-Ray-Technologie, integrierte Festplatte fürs Audiosystem, Steuerung über Multifunktionstasten am Lenkrad.

Cockpit von morgen: ultramoderner Bildschirm in der Zentralkonsole

Platz satt: vier Einzelsitze auf 4,47 Metern Länge.

Angetrieben wird die Studie von einem 2,2-Liter-Diesel, dessen Kraft an alle vier Räder verteilt wird. Dabei kommt die jüngste Generation des elektronisch gesteuerten Allradantriebs von Kia zum Einsatz: Ein ATT-System (Active Torque Transfer), das auf rutschigem Untergrund automatisch die Räder mit der jeweils besten Traktion antreibt. Der dreitürige, 4,47 Meter lange und knallgrün lackierte KND-4 soll zeigen, wie künftige Allrad-Kia aussehen könnten – immerhin sieht sich der Hersteller schon jetzt als eine der führenden Marken im Allrad-Segment. "Bestimmte Elemente dieser SUV-Studie werden sich sicherlich in der nächsten Modellgeneration wiederfinden", kündigt Kia-Vize Yong-Hwan Kim an.

Autor: Michael Voß

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